Pressemitteilung

Spurensuche in der Welt des ERP: Taktgeber der Digitalisierung und Wegbereiter für agile Prozesse von morgen

ERP-Experte godesys lädt ein zu einer Zeitreise entlang der Meilensteine moderner Unternehmenssoftware.

Mainz, 13. Februar 2020 – Erfolgreiche IT-Lösungen in Unternehmen haben den Zweck, Herausforderungen im Workflow effizient zu bewältigen. Manche dieser Hilfsmittel haben sich so tief in den Arbeitsalltag integriert, dass es sich lohnt, genau hinzusehen, wie sie zustande gekommen sind. Die ERP-Experten von godesys setzen an zu einer Zeitreise, die greifbar macht, welche Meilensteine zur Entwicklung moderner Unternehmenssoftware geführt haben.

Zu den drei wichtigsten Vorteilen von ERP-Systemen gehören verkürzte Prozesszeiten, verbesserte Zusammenarbeit und unternehmensweit nutzbare Daten. Hier wird deutlich, weshalb ERP-Systeme branchenübergreifend zu den erfolgreichsten Lösungen in modernen Unternehmen gehören – unabhängig von der Unternehmensgröße. Denn auch kleine Unternehmen sind in der Lage, durch den Einsatz einer ERP-Software den Zeitbedarf für Entscheidungen zu reduzieren. Anlass genug, den Ursprüngen der Erfolgsgeschichte auf den Grund zu gehen.

Ursprung von ERP-Systemen

Als Technologie hatten Softwareanwendungen ihren Durchbruch gegen Ende der 1950er Jahre. Ausschlaggebend dafür war, dass Computerprogramme von da an nicht mehr „gesteckt“ werden mussten, sondern wie Daten ebenfalls auf Informationsträgern gespeichert werden konnten. Davon ausgehend nahm die Entwicklung praktischer Anwendungen für Unternehmen ihren Lauf.

Als „Urahn“ heutiger ERP-Systeme können Material Requirement Plannung (MRP)-Systeme gelten, die eine Materialbedarfsplanung mittels Stücklistenauflösung ermöglichten. Den nächsten Meilenstein in der Entwicklung markieren Systeme für das Manufacturing Resource Planning (MRP II). In Unternehmen leisteten sie wertvolle Unterstützung bei Termin- und Kapazitätsplanung. Ihre Kernaufgabe bestand in einer Konzentration auf die Fertigungsprozesse, die als Produktionsplanung und -steuerung (PPS) bekannt wurde.

Unternehmenssoftware erlebt den Durchbruch

1985 war das Jahr, in dem erstmals mithilfe von Enterprise Resource Planning (ERP) – seinerzeit auch unter dem Namen Betriebliche Anwendungssysteme – die Integration und Abbildung aller Unternehmensbereiche in einem digitalen Gesamtkonzept vorangetrieben wurde. Ab der Unternehmensgründung 1992 spielte auch godesys in dem Konzert mit – und zwar als Systemhaus mit Systemtechnik und Einführung von Standardsoftware. 1997 nahmen die Mainzer Software-Experten die eigenständige Entwicklung eines ERP mittels einer Windows-basierten 4GL-Sprache auf.

Einbindung von ERP in eine zunehmend digitale Umwelt

Die nächste Stufe wurde mit ERP II genommen. Mit dem Aufkommen und der Verbreitung des Internets hielten ab der Jahrtausendwende zunehmend webbasierte Funktionen Einzug in die ERP-Landschaft. Akzente setzte godesys 2008 mit der Entwicklung eines ERP-Servers auf Basis des Applikationsservers JBoss, der heute Wildfly heißt. Dort wurden die ERP-Funktionen als Enterprise JavaBeans umgesetzt und allen Applikationen zur Verfügung gestellt.

2009 folgte das godesys ERP Open Enterprise Portal. Hiermit können godesys Kunden die ERP-Portlets gemeinsam mit Liferay-Portlets aus dem OpenSource-Umfeld kombinieren und so für die eigenen Kunden und Mitarbeiter eine Informations- und Arbeitsplattform im Internet bereitstellen.

In der folgenden Dekade ging es ab 2010 mit Cloud-basiertem ERP in die Wolke. Und auch beim Mainzer ERP-Experten wurden neue Wege beschritten: 2019 erfolgte die erste Implementierung von godesys Whizz als GraphQL-Schnittstelle. „Eine wegweisende ERP-Lösung zu entwickeln, die sich an die individuellen Anforderungen von Unternehmen und Anwendern anpassen lässt und nicht umgekehrt – das ist seit jeher Kern unserer DNA und unserer Vision“, sagt Christian Simon, Vorstand Technologie und Entwicklung bei godesys. „Beim Blick zurück entlang der technologischen Entwicklung zeigt sich, dass wir unsere Ziele immer mit dem Bedarf unserer Kunden und dem jeweiligen State of the Art in Einklang bringen konnten. Dafür setzen wir uns auch in Zukunft weiterhin ein.“

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