Daniel Schmitt Blog Warenwirtschaft, #digitalnormal

Ihr bester Freund: die Warenwirtschaft. 5 Gründe für eine professionelle WaWi-Lösung.

Produkt suchen, in den Warenkorb legen, kaufen. Beinahe zwei Drittel aller Deutschen haben das schon einmal gemacht beziehungsweise machen es öfters. Der E-Commerce- und Omnichannel-Vertrieb boomt. Doch was dem Kunden den Einkauf erleichtert, stellt teils gewaltige Anforderungen an den Verkäufer.

Um diesen Anforderungen zu begegnen, sind sicherlich zahlreiche Punkte zu berücksichtigen. Wir wollen uns aber heute einmal mit dem zentralen beschäftigen: der Warenwirtschaft. Was hier nicht stimmt, stimmt nirgends.

Einer für alle und alles aus einem!

Egal, ob Sie einen Webshop betreiben oder eine integrierte Omnichannel-Strategie fahren: Jeder Ihrer Mitarbeiter muss auf die gleichen Daten zugreifen können. Daher ist eine zentrale Artikelverwaltung das A und O jedes Betriebs.

Das mag im ersten Moment banal klingen, aber stellen Sie sich nur einmal vor, was geschieht, wenn die Informationen in der zentralen Warenwirtschaft nicht konsistent sind. Produktinformationen, Preise, Lieferzeiten, Artikelbestände sind dann fehlerhaft. Im schlimmsten Fall können Sie ein Produkt nicht liefern, weil es nicht vorrätig, falsch bepreist oder schlichtweg nicht mehr im Lager auffindbar ist. Das „Da kauf ich nie mehr ein“ auf den Lippen Ihrer Kunden ist damit quasi vorprogrammiert.

Gleiches gilt für Unternehmen, die mehrere Standorte betreiben oder deren Bestände von Extern aus dem System abgerufen werden. Ihre Kollegen in den Filialen werden sich gewaltig freuen, wenn sie alle Artikeldaten noch einmal von Hand eingeben müssen, statt auf eine zentrale Warenwirtschaft zugreifen zu können.

Außerdem minimiert sie natürlich auch das Fehlerpotenzial und macht Informationen standortübergreifend leichter zu korrigieren. Sollten bestimmte Artikel oder Artikelgruppen mit Aktionspreisen versehen werden, wird auch der Pflegeaufwand geringer.

Bessere Reaktionszeiten dank Echtzeitdaten.

„Artikel zurzeit nicht verfügbar“. Bitte was? Eine solche Reaktion beim Online-Shopping ist schon ernüchternd genug. Aber überlegen Sie nur, wie der Kunde reagiert, wenn er diese Information zeitverzögert erhält, bloß weil die Warenwirtschaft nicht in Echtzeit arbeitet.

Egal, wo Ihre Kunden einkaufen, in der Zentrale, einer Filiale, im Webshop oder über eine Online-Plattform, die Warenverfügbarkeit muss immer korrekt angegeben werden. Natürlich trägt eine Warenwirtschaft auch dazu bei, dass solche Situationen gar nicht erst entstehen, wenn zum Beispiel die Warenwirtschaft die Nachbestellung automatisiert.

Hier ist übrigens auch ein guter Ansatzpunkt, um das Artikelmanagement mit Business Intelligence zu verknüpfen. Denn ein BI-System ermöglicht es Ihnen, absatzrelevante Informationen zu kondensieren und so Rückschlüsse auf notwendige Nachbestellungen oder -produktionen zu ziehen. Auch kann es Ihnen Einblick auf saisonbedinge Nachfragerückgänge oder Auskunft über die Beliebtheit eines Produktes bei den Kunden geben.

On the road again. Optimierte Logistik.

Von der Materialbeschaffung über die Lagerverwaltung bis zum Versand muss natürlich alles synchronisiert sein. Funktioniert hier etwas nicht, bekommt es der Kunde schnell zu spüren – lange Lieferzeiten, verschobene Versandtermine und Ähnliches bleiben dann nicht aus.

Moderne Warenwirtschaftssysteme bieten deshalb oft die Möglichkeit zur Integration von Externen an. Über EDI (electronic data interchange, elektronischer Datenaustausch) können online Informationen papierlos und in Sekundenbruchteilen ausgetauscht werden. Im besten Fall müssen Sie dann nur noch im System Ihr Okay geben und einen Einkaufs- oder Verkaufsprozess freigeben und alles läuft wie von selbst.

Gleichermaßen können Versanddienstleister beispielsweise den aktuellen Lieferstatus an Ihr System zurückmelden. Ihr Kunde und Sie selbst wissen dann immer genau, wo sich eine Lieferung befindet.

Handel auf Wolke 7: Warenwirtschaft aus der Cloud.

Die beste Möglichkeit, eine integrierte Artikelverwaltung zu erreichen, ist selbstverständlich eine Cloud-Lösung. Neben der Möglichkeit, Daten filialübergreifend zu handhaben, bieten sich damit aber auch weitere Vorteile. Beispielsweise ist Software aus der Cloud mit geringeren Anschaffungs- und laufenden Kosten verbunden. Der Betreiber der Software wird sich dann um Updates, Upgrades und Pflege sowie auch die Hardware-Ausstattung kümmern. Ebenso ist die Sicherheit der Daten bei einem europäischen Cloud-Anbieter jederzeit gegeben.

Warenwirtschaft und ERP. Ein echtes Dreamteam.

Als Single Point of Truth ist ein ERP-System die Datendrehscheibe des Unternehmens. Hier laufen alle betriebswirtschaftlich relevanten Informationen zusammen. Koppelt man das ERP mit der Warenwirtschaft, entstehen zahlreiche Vorteile. Vertrieb, Marketing, Buchhaltung – einfach jede Abteilung profitiert davon.

Auch hier gilt, was oben bereits beschrieben wurde. Durch die Integration der Warenwirtschaft in das ERP-System entstehen beispielsweise keine redundanten oder fehlerhaften Daten. Bestellungen aus der Warenwirtschaft können direkt in der Buchhaltung verbucht und abgerechnet werden. Rabattierungen und Aktionen des Marketings wiederum werden mit der Warenwirtschaft synchronisiert.

Darüber hinaus bilden ERP-Systeme wie godesys ERP auch Ihre unternehmensinternen Prozesse individuell ab. Wenn Sie also beispielsweise bestimmte Konditionen bei der Warenauslieferung einhalten müssen (man denke an Mindesthaltbarkeitsdaten oder den Transport von gefährlichen Gütern), lässt sich dieses Handling auch als Workflows in das System integrieren.

Das sollten Sie kennen: godesys Warenwirtschaft.

Alle Argumente, die ich hier für eine professionelle Warenwirtschaftslösung genannt habe, haben wir natürlich bei der Entwicklung von godesys ERP berücksichtigt. Unser Warenwirtschafts- und Artikelmanagementmodul bietet Ihnen all diese Vorteile.

Unser Artikelmanagement versorgt Sie mit allen notwendigen Informationen zu Leistungssätzen, Artikelangaben, Preisen, Vor-, Zwischen- und Endprodukten. Über integrierte Archivfunktionen verfügen Sie über die komplette Lagerhistorie – bis hin zum Lieferanten oder Rohprodukt. Die integrierte Lagersteuerung bietet neben einer dedizierten Zugriffsteuerung weitreichende Möglichkeiten, den Logistik- und Wertefluss zu optimieren.

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