Product-Lifecycle-Management - kein Produkt sondern Philosophie
Mario Willmann ERP, CRM und SCM #digitalnormal, Product-Lifecycle-Management, Industrie 4.0

Wird die digitale Transformation die PLM-Welt verändern?

Product-Lifecycle-Management (PLM) ist ein schon immer heiß diskutiertes Thema in der Fertigungsindustrie. Zu groß, zu aufwendig, zu viele Hürden um es zu implementieren. Kann man im Zuge der Digitalisierung und in Zeiten sich verändernder Produkte und Produktionssysteme, die zunehmend intelligenter und vernetzter sind, auf ein PLM-System überhaupt verzichten?

Porduct-Lifecycle-Management – das ist die Lehre von den Lebenszyklen, die Produkte von der Idee über die Herstellung bis zum Ableben durchlaufen. PLM ist also kein Produkt und auch keine Standard-Lösung, vielmehr ist es eine Philosophie.

PLM ist ein strategisches Konzept zur Steuerung, Verwaltung, Kontrolle und Auswertung aller Daten und Prozesse über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts: von Ideenfindung, Aufnahme von Produkt- und Marktanforderungen, Produktentwicklung (mechanisch, elektrisch, elektronisch, Software) über Fertigung bis hin zum Controlling, Vertrieb, Service, Entsorgung oder Wiederaufbereitung.



Doch was nutzt ein Product-Lifecycle-Management?


Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung – Industrie 4.0 – stehen produzierende Unternehmen mehr denn je vor der Herausforderung, die Entwicklungs- und Fertigungsprozesse vernetzt zwischen den Fachbereichen und unternehmensübergreifend zu bewältigen. 

Reibungslose Zusammenarbeit kombiniert mit flüssigem Informationsaustausch bilden die Grundlage für erfolgreiche Produzenten. Daher wird PLM immer wichtiger.

Es bedarf einer passenden Strategie, um diese Abläufe transparent zu machen, effizient und rentabel zu beeinflussen, zu kontrollieren und zu koordinieren.

 Dabei sind sowohl technische als auch kommerzielle und projektspezifische Daten relevant. Die Einbindung von Zulieferern in den Produktentstehungsprozess oder auch die Einhaltung von internationalen Gesetzen und Richtlinien, beispielsweise zur Nachvollziehbarkeit und Dokumentation aller Änderungen müssen gewährleistet werden.

Denn das Zusammenführen und revisionssichere Verwalten von Produktinformationen ist notwendig, um innovative, qualitativ hochwertige Produkte pünktlich und innerhalb des Kostenrahmens fertigzustellen.



Warum ein ERP oft nicht ausreicht
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Oft reicht eine erfolgreiche ERP-Implementierung nicht aus, um alle Bereiche der Produktionsentwicklung zu erreichen. Mithilfe eines integrierten Product-Lifecycle-Managements kann jedes Detail des letztendlichen, physikalischen Produkts gestaltet, getestet, aktualisiert und verfeinert werden – und das sogar solange es noch in digitaler Form vorliegt.



Nur mit einem vollständig in das ERP integrierten Product-Lifecycle-Management gelingt die Verknüpfung von wichtigen vor- und auch nachgelagerten Prozessen und Daten zwischen traditionell getrennten Benutzergruppen, die zwar  in unterschiedlichen Unternehmensbereichen arbeiten, jedoch alle ein Ziel – das fertige Produkt – verfolgen. 

Mitarbeiter können nicht nur in der technischen Entwicklung, sondern auch in verwandten Abteilungen wie der Fertigung, Qualitätssicherung, im Einkauf oder Service, parallel an dem Produkt arbeiten und Probleme direkt in Ihrem Webbrowser bearbeiten, noch bevor die Produktion aufgenommen wird.

Mit einem integrierten Product-Lifecycle-Management nutzen Sie Ihr ganzes Innovationspotential. Denn nur Innovation schafft Mehrwert. Und dieser wiederum sorgt für mehr Umsatz und rentables Wachstum.

ifax für Produktion und Fertigung verfügt über das oben beschriebene PLM. Sie wollen mehr erfahren? Dann kontaktieren Sie uns: http://www.ifax.de/

 

 

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