Daniel Schmitt ERP, CRM und SCM ERP System, #digitalnormal, Cloud

Welches ERP hätten’s denn gern?

Cloud ERP passt einfach immer.

Erinnern Sie sich noch daran, als Sie das erste Mal den Begriff "Cloud Computing" gehört haben? War es bereits in den 90ern, als einige schlaue IT-ler voraussagten, dass sich Computer und ihr Können eines Tages auf das Netz verteilen würden? Oder vielleicht im Zuge des steten Aufstiegs des Internetriesen Amazon, der Mitte der 2000er-Jahre nach einem Weg suchte, auch zu Spitzenlastzeiten stets bestmöglich erreichbar zu sein und die hieraus entstandene serviceorientierte Architektur dann auch anderen verkaufte?

Egal, wann Ihr erster Cloud-Moment war: Heute gibt es wohl kaum einen Tag, an dem uns dieser Begriff nicht begegnet. Und sprechen wir nicht direkt über die technologischen Möglichkeiten der Wolke, so nutzen wir sie. Wir speichern Dokumente und Bilder in Google Drive oder Dropbox. Wir rufen E-Mails via Web-Mail ab. Oder wir verknüpfen unser Handy mit der Cloud, was den Wechsel auf ein neues Gerät ungemein erleichtert. Doch trotzdem gibt es gerade im Unternehmensumfeld noch immer Skeptiker, die rufen: „Cloud Computing, muss das sein? Ich bin lieber Herr meiner Daten und Anwendungen.“  

Lassen wir uns heute deshalb über ERP aus der Cloud sprechen. Für viele Anwender ist das nämlich eine kostengünstige Alternative zur althergebrachten Software-Nutzung und unterstützt ganz im Sinne von „Future Work“ das zukunftsorientierte, ortsungebundene und flexible Arbeiten. An Cloud ERP führt früher oder später kein Weg vorbei. Das glauben Sie nicht? Dann lassen Sie uns über die vielen verschiedenen Cloud-Konzepte sprechen, die heute zur Wahl stehen.  

Was sind die Vorteile des Cloud ERP?  

ERP aus der Cloud, das ist vereinfacht erklärt die Nutzung typischer Leistungen beispielsweise der Warenwirtschaft wie Beschaffung oder Lagerhaltung, Finanz- und Rechnungswesen, Produktdatenmanagement und vieles mehr über ein Netzwerk wie Internet oder Intranet. Hierbei lassen sich die jeweiligen Leistungen ganz nach Bedarf anpassen und abrechnen. Diese Vorteile des Cloud ERP sind gerade für mittelständische Unternehmen oder junge Firmen, die erst gestartet sind, spannend. Entscheiden sie sich für die Wolke, müssen sie kein Geld für teure neue Hard- und Software, Server, zusätzliche Räume oder andere IT einplanen. Sie zahlen nur das, was sie wirklich brauchen und nutzen. Selbst kleine und mittelständische Unternehmen profitieren durch die mehrfach redundanten Rechenzentren des Cloud Computing von einem Plus an Kontinuität und Datensicherheit.  

Doch das sind nicht die einzigen Vorteile für eine Software-Lösung aus der Cloud. Für Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen und Größen macht ERP aus der Wolke zudem die immer weiter zunehmende Komplexität der IT-Infrastruktur beherrschbar. Egal wie viele Anwendungen in Zeiten des digitalen Wandels noch hinzukommen mögen: Cloud Computing gibt Gelassenheit, mithalten zu können.  

Ein weiterer Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden darf, ist das Thema Sicherheit, das lange der Bereich war, der bei manchem Bauchschmerzen hervorrief: „Geschäftskritische Daten in die Cloud auslagern? Ne, ist mir zu riskant!“ Bedenken wie diese sind mittlerweile aber viel seltener zu hören – wenn bei der Wahl des Cloud-Anbieters auf ein paar Dinge geachtet wird. So liegt die godesys Cloud beispielsweise in einem Hochsicherheitsrechenzentrum in Deutschland, entspricht damit allen deutschen Datenschutzbestimmungen und wird von godesys Mitarbeitern ganzheitlich betreut.   

Wie wird die Cloud im deutschen Mittelstand angenommen? Und was ist beliebter: private oder öffentliche Cloud?  

Antworten auf diese Fragen bietet beispielsweise der Cloud-Monitor 2018 des Branchenverbands Bitkom. Laut dieser Studie setzen mittlerweile zwei von drei Unternehmen auf die Cloud. Acht von zehn Unternehmen (83 Prozent) mit mehr als 2.000 Mitarbeitern nutzen dabei Cloud-Dienste. In Unternehmen mit 100 bis 1.999 Mitarbeitern liegt die Cloud-Nutzung bei 65 Prozent, ähnlich hoch wie bei kleineren Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern (66 Prozent). Recht wenige setzen dabei auf ERP-Lösungen in der Public Cloud. Deutlich beliebter ist der ERP-Einsatz in der Private Cloud.  

Aber Moment, was hat es mit der öffentlichen und der privaten Wolke auf sich? Bei der privaten Cloud handelt es sich um eine geschlossene IT-Lösung, beispielsweise einen virtuellen oder tatsächlichen Server, auf dem die Unternehmens-Cloud gehostet wird. Die Cloud wird also ausschließlich für das oder vom Unternehmen betrieben und nur von ihm genutzt. In der Public Cloud hingegen wird quasi von einem Anbieter  ein getrennter Teil der gesamten Cloud kostenlos oder gegen Miete an einen Nutzer abgegeben. Man teilt sich also die Ressourcen mit anderen.  

Ein Beispiel aus der godesys Welt: Entscheiden sich Unternehmen für den Roll-out auf Basis virtualisierter Container, wird die Lösung zunächst in der Private Cloud installiert und dann an die jeweiligen Kundenanforderungen angepasst. So lassen sich die Basisfunktionen eines ERP-Systems extrem schnell und kostengünstig zur Verfügung stellen und nutzen. Unternehmen können agile Prozesse selbständig aufsetzen, den ERP-Roll-Out beschleunigen und mögliche Risiken reduzieren. Soll es stattdessen lieber die Public Cloud sein, setzt godesys auf die Zusammenarbeit mit Amazon. Kunden profitieren von diversen Lösungen für das Bereitstellen und Migrieren von Geschäftsanwendungen. Da sich die Nutzung AWS-Cloud minutengenau abrechnen lässt, eignet sich die Plattform besonders gut für Backup- und Recovery-Prozesse.

Cloud ERP für jeden Geschmack: Desktop- und Software-as-a-Service  

Zusätzlich zu den beiden genannten Cloud-Varianten public und private gibt es übrigens auch noch die beiden Möglichkeiten Desktop-as-a-Service und Software-as-a-Service. So lassen sich via godesys Cloud beispielsweise virtuelle Arbeitsplätze beziehen, um so Kosten für Arbeitsplatzrechner zu reduzieren. Zusätzlich zu den Geschäftslösungen können sich Unternehmen hierbei für weitere Office- und Kommunikationsanwendungen sowie individuelle Programme entscheiden, die für ihre Belange sinnvoll und wichtig sind, und Mitarbeitern so alle Tools an die Hand geben, die sie für ihren Arbeitstag benötigen. Da godesys sein Angebot stets weiterentwickelt, sollen sich bald auch hybride Einsatzszenarien mit vorhandenen Inhouse-Anwendungen koppeln lassen. Einige Beispiele sind mobile Services, mobiles CRM, Enterprise-Portal oder Cloud-BI.     

ERP aus der Cloud wird immer beliebter wird und begleitet Unternehmen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft. Deshalb bietet die Version 5.6 unseres bekannten godesys ERP jetzt eine ganze Menge an Funktionen und Anwendungen aus der Cloud. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie nicht länger überlegen oder bangen müssen, ob sie auf im ERP vorliegende Vertragsdaten, Kundeninformationen oder Lagerbestände auch wirklich zugreifen können. Egal wo Sie sich befinden und welches Gerät Sie gerade zur Hand haben, ob Sie im Home Office arbeiten oder im Auto schnell etwas checken möchten: Alle Daten sind auf Knopfdruck griffbereit, Anwender können schnell und flexibel auf neue Kundenanforderungen reagieren – Cloud sei Dank. Bezahlt wird pro Anwender und Monat, auch der Preis ist also transparent.

Release 4 von godesys ERP 5.6. unterstützt als erste Version außerdem die neue „Virtual Workspace“-Technologie. Das bedeutet: Sie haben die Qual der Wahl, ob Sie Ihr ERP als Windows-App oder über beliebige Browser nutzen wollen. Das godesys ERP lässt sich auf den verschiedensten Geräten und auf die unterschiedlichste Art und Weise aufrufen.  

Als Sie den Begriff „Cloud Computing“ das erste Mal gehört haben: Hätten Sie da gedacht, dass die Datenwolke eines Tages unser tagtäglicher Begleiter – zu Hause auf der Couch, in der Stadt, unterwegs im Job oder beim Kundenmeeting – sein würde?

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