Prozessexzellenz
Hans-Jürgen Zinn ERP, CRM und SCM Digitalisierung, Prozesse, digitale Prozesse, Prozessexzellenz

Prozessexzellenz? Lass das ERP mal machen!

Funktionen waren gestern. Die Digitalisierung erfordert Prozessdenken

„Mit dem Schlagwort Industrie 4.0 ist es nicht getan. Wir brauchen ein positives Verhältnis zu Daten.“

Wissen Sie, von wem dieses Zitat stammt? Vielleicht vom Geschäftsführer eines IT-Konzerns? Nein, diese Worte sind einer Rede unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, anlässlich des Wirtschaftstags der CDU entnommen. 

Chancen, Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung – diese gesamtgesellschaftliche Entwicklung ist selbstverständlich ein politisches Thema. Bei godesys verfolgen, dokumentieren und gestalten wir daran intensiv, und das schon seit geraumer Zeit. Denn, da bin ich mir hundertprozentig sicher, nur wer aktiv mithalten kann, wird künftig zu den digitalen Gewinnern gehören.

Dabei kann ich es nicht oft genug betonen: Eine zentrale Rolle spielt bei dieser Entwicklung die Wahl der richtigen IT. Ein auf die Bedürfnisse und Ziele des Unternehmens abgestimmtes ERP kann hilfreiche Schützenhilfe leisten.

Mangelnde Kundenorientierung, starre Geschäftssoftware und ein unüberlegter Umgang mit Daten hingegen werden die digitale Wettbewerbsfähigkeit zum Scheitern verurteilen. Vielleicht nicht direkt, aber sicher in den kommenden Jahren. 

Hinzu kommt, dass zu viele Unternehmen bei ihrer Software noch immer zuerst auf eine Vielzahl toller Funktionen achten. Die Marketingversprechen unzähliger ERP-Hersteller bestätigen das zusätzlich. Dabei geraten die Prozesse, die eigentlich automatisiert, also optimiert werden sollen, ins Hintertreffen.

Ich kann Ihnen versprechen, dass die praktischste Funktion und das smarteste Feature keinen Sinn ergeben, wenn es nicht dazu beiträgt, Workflows zu verbessern. In einer Studie aus dem Jahr 2012 erklärten 65 Prozent der Anwender, dass Funktionen bei der Auswahl einer ERP-Software das Allerwichtigste seien. Erst an dritter Stelle folgt bei dieser Befragung die Flexibilität. Hoffentlich hat sich dies in den vergangenen vier Jahren verändert, denn Flexibilität ist das A und O.

Doch was meine ich mit Prozessexzellenz: Hierbei geht es insbesondere darum, dass alle Prozesse optimal miteinander verzahnt und auf die Unternehmensstrategie ausgerichtet sind. Dafür müssen alle Abläufe gründlich auf Effektivität geprüft werden, denn nur ein guter analoger Prozess kann in einen funktionierenden digitalen Prozess umgewandelt werden.

Hinzu kommen zielgruppenspezifische Inhalte und eine gut durchdachte sowie verknüpfte Kommunikation aller Abteilungen und Akteure. 

Was bedeutet das für Firmen? 

Und worauf sollten Sie achten? Da betriebliche Prozesse heute zumeist softwaregestützt sind, müssen Systeme kontinuierlich an neue Bedarfe angepasst werden. Das gilt sowohl für interne als auch für externe Bereiche. Denn egal ob Mitarbeiter, Kunde oder Lieferant: Sie alle wünschen sich und fordern effizientere Prozesse. 

Die Digitalisierung basiert auf selbststeuernden Prozessen. Sie setzen eine Softwareunterstützung voraus, durch die sich Prozesse automatisiert im System abbilden lassen. Das heißt konkret: Bitte langwierige Anpassungen unflexibler Systeme tunlichst vermeiden, denn das behindert die Wettbewerbsfähigkeit! 

Starre ERP-Systeme bremsen die Digitalisierung. Nicht zu vergessen: Anpassung und Konzeption fressen schnell ein großes Loch in den Etat. Denn: Es ist nicht damit getan, Prozessveränderungen und neue Anforderungen schnell in einer Excel-Tabelle festzuhalten. Dadurch leiden Überblick und Transparenz, die Fehlerquote steigt. 

Wer stattdessen ein flexibles, anpassbares und agiles System wählt, geht einen ersten wichtigen Schritt in Richtung Prozessexzellenz und digitale Wettbewerbsfähigkeit. Oberstes Ziel: Die Geschäftssoftware muss firmenspezifische Prozesse und Geschäftsmodelle bestmöglich unterstützen. Aber Unternehmen sollten diese Individualität nicht durch Komplexität – immer mehr und mehr Funktionen – erkaufen müssen. 

Ein Software-Framework, wie es godesys ERP bietet, ist weitaus sinnvoller, denn es gibt Organisationen eine Art Baukasten für die Standardmodule der Software an die Hand. Neue und wirklich passende Features lassen sich dann immer noch und je nach Bedarf schnell und problemlos hinzufügen.

Ich denke, dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung „Digitales Deutschland“. Sind Sie dabei?

 

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