Daniel Schmitt ERP-Auswahl

Kaufen, mieten, leasen – der beste Weg zum eigenen ERP.

Am Anfang jedes ERP-Auswahlprozesses steht neben der Frage nach dem gewünschten Funktionsumfang natürlich auch die nach den Kosten. Verständlich. Denn egal, wie fair die Preise Ihres bevorzugten Anbieters auch sind, die Anschaffung der ERP-Lösung ist auch mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand verbunden.

Muss es denn immer Kauf sein?

Klar, dass sich dann auch die Frage stellt, ob die ERP-Software wirklich gekauft werden muss, oder ob es nicht modernere, ansprechendere Bezugsmodelle gibt. Lassen Sie mich eins vorwegnehmen: Selbstverständlich gibt es die, vor allem wenn Sie auf godesys vertrauen. Aber nicht jedes Modell ist für jeden Bedarf passend und eine pauschale Antwort, ob nun Kauf, Miete oder Leasing oder gar etwas anderes das Richtige ist, gibt es nicht.

Lassen Sie uns deshalb einmal über die Bezugsmöglichkeiten sprechen und sehen, welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen.

Ein ERP-System kaufen.

Ein ERP-System kaufen ist sicherlich der übliche Weg, um zur eigenen Software-Lösung zu kommen. Im Zuge eines Werkvertrags wird die Software dabei meistens angepasst und Ihnen die uneingeschränkten Nutzungsrechte eingeräumt.

Klingt erst einmal sehr einfach. Doch ist zu bedenken, dass Sie selbst für das Hosting, die Pflege und den laufenden Betrieb verantwortlich sind. Sie müssen in diesem Fall Ihren eigenen ERP-Server betreiben, die Software installieren, bei allen Mitarbeitern aufspielen und sich um Updates und Wartung selbst kümmern.

Während Ihnen das auf der einen Seite maximale Kontrolle über Ihre Software bietet, ist es jedoch mit Aufwand verbunden. Sie benötigen mindestens eine IT-Fachkraft, die die Serverlandschaft betreuen und den Usern helfen kann. Außerdem muss sie nach dem Kauf des ERP-Systems dieses auch administrieren und anpassen können.

Dafür wissen Sie aber auch, dass Sie Probleme selbst zeitnah lösen können, ohne auf Response-Zeiten Ihres Anbieters angewiesen zu sein. Ihr Profi sitzt ja bei Ihnen im Haus. Übrigens können Sie damit auch sicherstellen, dass Datenschutz und -sicherheit immer gewährleistet sind.

Sie sind auch nicht auf den Hersteller angewiesen, wenn das Produkt einmal nicht mehr angeboten wird, auch wenn Sie dann künftig auf Updates und Wartung verzichten müssen.

Bei godesys haben wir mit unseren Support-Verträgen übrigens eine gute Zwischenlösung. Ihr ERP-System hosten Sie vor Ort – über unser Wartungsangebot helfen wir Ihnen bei Problemen und Anpassungen für ein geringes Entgelt weiter.

Ein ganz klarer Nachteil sind auf jeden Fall die Kosten, wenn Sie ein ERP-System kaufen. Die Investitionskosten sind initial relativ hoch – Softwarelizenzen, Customizing und so weiter wollen schließlich bezahlt werden. Wenn dann auch die Nutzung im Betriebszeitraum beispielsweise saisonalen Schwankungen unterworfen ist, ist die Frage, ob sich die Kosten wirklich lohnen für mittelständische Unternehmen eine gewaltige.

Vielleicht doch lieber ERP-Software mieten?

Klar, warum nicht? Beim Mietmodell stellt Ihnen der ERP-Anbieter die Software als Dienstleistung zur Verfügung. Beispielsweise als Software-as-a-Service oder als Self-hosting on premise.

Der erste große Unterschied zum Kauf ist auf jeden Fall, dass Ihre Nutzungsrechte nicht uneingeschränkt eingeräumt werden. Stattdessen zahlen Sie eine regelmäßige Mitgebühr, beispielsweise monatlich, quartalsmäßig oder jährlich.

Sie kennen das aber selbst von der Wohnungs- oder Hausmiete. Die regelmäßigen Kosten sind planbar und transparent. Aber auf Dauer gesehen häufen sie sich und am Ende der Nutzungszeit haben Sie möglicherweise mehr ausgegeben als beim einmaligen Kauf der Software.

Wer glaubt, dass beim Mieten von ERP-Software keine Anfangskosten anfallen, liegt auch falsch. Das muss erwähnt werden. Beispielsweise können Kosten für Schulungen, Customizing oder die Anschaffung von Hardware entstehen. Das ist auch nicht zu vernachlässigen.

Auf der positiven Seite steht, dass Mietmodelle sehr flexibel sind. Der Funktionsumfang kann beispielsweise angepasst werden, Lizenzen dazugekauft oder zurückgegeben werden und vieles mehr. An sich ist es also relativ risikoarm, ERP-Software zu mieten.

Bedenken Sie aber auch, dass laufende Kosten anfallen werden. Sie sollten also genau abwägen, wann der Breakeven-Point für Sie eintritt,

Außerdem sollten Sie auf vorher prüfen, bei welchem Anbieter Sie Ihre Daten auslagern. Dies hat Einfluss auf den Datenschutz und die Datensicherheit! Bei godesys beispielsweise hosten wir unsere Mietlösungen auch als dedizierte Cloud-Anwendung auf einem deutschen Server, der damit hundertprozentig DSGVO-konform ist und alle EU-Richtlinien an den Datenschutz erfüllt.

Oder das ERP-System leasen.

Was bei Autos funktioniert, funktioniert auch beim ERP-System! Aber Achtung: Beim Leasing gilt: Die Kosten werden dadurch nicht geringer. Vielmehr verteilen sich Ihre Investitionen einfach über den gesamten Leasing-Zeitraum.

Sie haben dadurch einen Vorteil, da Sie die Laufzeit zusammen mit Ihrem Anbieter gemeinsam definieren können. Bei godesys liegen diese beispielsweise zwischen 24 und 60 Monaten. Das sichert Ihnen einen großen Gestaltungsspielraum! Außerdem arbeiten wir mit namhaften Leasing-Firmen zusammen, die Ihnen ein seriöses Angebot bieten.

Alles in allem verteilen Sie die Investitionskosten beim Leasing von ERP-Software über einen längeren Zeitraum. Ihnen steht danach frei, die Software auch weiterhin zu nutzen (anders als bei der Miete).

Die Alternative: ERP aus der Cloud.

Bei godesys haben Sie auch die Möglichkeit, beispielsweise im Rahmen eines Mietmodells ERP aus der Cloud zu beziehen. Zu erwähnen wäre hier die „Vollversion“ godesys ERP aus der Cloud oder godesys ONE – unsere schnelle und kostengünstige Einsteigervariante in die Welt des ERP. Mit beiden Varianten können Sie bares Geld sparen – denn Kosten für Hosting, Wartung und Pflege fallen nicht an. Bei godesys ONE entfällt auch der Kostenfaktor Customizing, denn da Cloud-Lösung standardisiert ist und zahlreiche Branchenspezifika optimal abdeckt.

Sie haben die Qual der Wahl.

Welches Modell das richtige für Sie ist, lässt sich – wie oben erwähnt – nicht pauschal beantworten. Sie müssen Sie also selbst im Voraus ein paar Fragen stellen. Möchten Sie das ERP-System dauerhaft nutzen? Bevorzugen Sie hohe einmalige Investitionskosten oder moderate, aber dauerhafte Gebühren? Welche Anforderungen stellen Sie an Datenschutz, Autonomie und Datensicherheit? Wie möchten Sie mit laufenden Kosten wie Wartung und Schulungen umgehen?

 

  ERP zum Kauf ERP zur Miete ERP zum Leasing ERP aus der Cloud
Initialkosten hoch mittel niedrig niedrig
 Datenschutz/
-sicherheit
hoch mittel mittel hoch, wenn Hosting im EU-Raum
Autonomie hoch mittel mittel niedrig
 Bedarf an eigener IT-Abteilung ja nein nein nein
 Nutzungsrechte uneingeschränkt eingeschränkt uneingeschränkt eingeschränkt

 

Sprechen Sie uns doch am besten einfach einmal mal. Wir helfen Ihnen gern weiter und finden mit Ihnen gemeinsam das ideale Bezugsmodell!

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