Daniel Schmitt ERP-Auswahl ERP-Auswahl

5 Anzeichen, dass eine ERP-Einführung in Ihrem Betrieb notwendig ist.

Bei Ihnen läuft im Betrieb alles rund, oder sehen Sie noch Verbesserungspotenzial? Die Digitalisierung macht vor niemandem halt und jede – ausnahmslos jede – Branche steht heute vor neuen Herausforderungen. Also frage ich noch einmal: Läuft bei Ihnen alles rund oder haben Sie das Gefühl, dass Sie Ihr wirtschaftliches Potenzial noch nicht ganz ausnutzen?

Wenn Sie es bis in unseren Blog geschafft haben, ist Ihnen der Begriff ERP sicherlich nicht fremd. Vielleicht tragen Sie sich sogar schon mit dem Gedanken, ein ERP-System einzuführen.

Das ist natürlich keine einfache Entscheidung. Schließlich geht sie mit einem gewissen finanziellen und logistischen Aufwand einher. Deshalb, und das erleben wir jeden Tag, fragen sich viele Unternehmer: Ist es überhaupt der richtige Zeitpunkt, mit der ERP-Einführung zu beginnen, sind wir so weit, benötigen wir das wirklich?

Die Antwort darauf kann ich Ihnen nicht abnehmen. Aber ich kann Ihnen 5 untrügliche Anzeichen verraten, dass es Zeit zur Einführung eines ERP ist.

Bereits 2015 hat Forrest Burnson, Marktforscher bei Software Advice, eine Studie durchgeführt, die unter anderem beleuchtet, welche Gründe Unternehmen zur ERP-Einführung bewegt haben. Von den Firmen, die noch nicht über eine ERP-Lösung verfügten, gaben darin 61 % an, dass Sie mit einem ERP-System die Integration der Prozesse innerhalb des Unternehmens verbessern wollten. 47 % erhofften sich davon die Verbesserung ihres Customer Relationship Marketings und 27 % wollten damit das Wachstum ihres Unternehmens ermöglichen. Zu betonen ist, dass die Teilnehmer der Studien im Wesentlichen aus mittelständischen Unternehmen kamen.

Aber  nun zum eigentlichen Punkt!

Wann sollten Sie über die ERP-Einführung nachdenken?

Machen wir es kurz und gehen in medias res.

1. Sie wollen die Integration Ihrer Unternehmensabteilungen verbessern.

In einem Unternehmen sollten alle Abteilungen wie ein Uhrwerk zusammenarbeiten. Wenn man aber in manche mittelständische Betriebe schaut, versteht man, warum sich vielerorts die Digitaluhr durchgesetzt hat. Die Buchhaltung bucht. Die Produktion produziert. Das Marketing wirbt. Die Servicemitarbeiter sind mit dem Service beschäftigt. Jeder für sich und in den seltensten Fällen synchronisiert. Jeder für sich – auf seiner eigenen innerbetrieblichen Insel.

Sicher, es gibt Tools, die die Zusammenarbeit fördern. Aber eine wirklich vollkommen integrierte Lösung sind diese nicht.

Reibungspunkte, Reibungsverluste, Missverständnisse, Fehlinformationen sind hier vorprogrammiert. Dafür muss man sich nicht einmal schämen. Sie liegen einfach in der Natur der Sache.

Schauen wir nun einmal auf die grundlegende Funktion eines ERP-Systems. Als Dreh- und Angelpunkt speichert es betriebswirtschaftliche Informationen an einem zentralen Ort. Über die verschiedenen Module des ERPs greifen dann alle Abteilungen zurück. So erfasst beispielsweise der Außendienst neue Kundeninformationen, die dann dem Marketing direkt zur Verfügung stehen. Ihre Projektierer geben Ihre Arbeitsleistung in der Zeiterfassung des Systems ein. Somit weiß die Buchhaltung direkt, welche Zeitaufwände sie dem Kunden in Rechnung stellen können. Warenwirtschaft? Kein Problem, wenn Einkauf und Produktion auf die gleichen Daten zurückgreifen können.

Mit der Einführung eines ERP-Systems schaffen Sie Klarheit. Daten liegen zentral vor und können von jedem, der sie benötigt, genutzt werden. Das Resultat: Zwischen den einzelnen Abteilungen läuft alles runder.

2. Ihr Kundenservice soll (noch) besser werden.

Ihr Produkt, Ihre Waren oder Ihre Dienstleistungen können noch so gut sein. Wenn Sie die Anforderungen der Kunden an guten Service nicht erfüllen, hilft Ihnen Qualität allein nicht weiter. Und diese Anforderungen steigen. Reaktionszeiten, Transparenz, Beratung – überall wird heute mehr erwartet. Gerade gestern erst war ich im Shop eines Telekommunikationsanbieters. Dort konnte man mir zwar alles über meinen Tarif verraten und neue Produkte verkaufen – meine Frage aber nach der detaillierten Auflistung aller Zusatzservices konnte man nicht beantworten. Sicherlich gibt es zahlreiche Gründe – auch datenschutzrechtliche – warum das nicht funktioniert, aber trotzdem blieb am Ende meine Frage: Warum eigentlich nicht?

Nun, es ist, wie es ist. Kundenorientiertes Handeln wird immer wichtiger. Selbst die Definition, was Kundenorientierung eigentlich ist, ändert sich. Wenn Sie also selbst bemerken, dass Kunden beispielsweise mit Ihrer Hotline oder Auftragsannahme unzufrieden sind, ist es Zeit für ein ERP-System.

Wie schon oben erwähnt, laufen hier Informationen aus dem gesamten Unternehmen zusammen. Über eine entsprechende Rechteverwaltung haben Sie die Möglichkeit, einzelnen Abteilungen Zugriff auf diese Daten zu geben. Das Resultat: Alles Wichtige ist nur wenige Klicks entfernt. Das macht Ihre Response-Zeiten und –Qualität um ein Vielfaches besser!

Genauso verhält es sich übrigens auch, wenn Sie ein produzierendes Unternehmen führen. Wie lange dauert es, bis ein Auftrag ausgeführt werden kann? Ein Blick in die Produktionsplanung und die Warenwirtschaft gibt hier Aufschluss. Oder Sie sind Projektierer. Mit der Einführung eines ERP-Systems erhöhen Sie die Transparenz bei der Projektplanung. Ressourcen-Engpässe sind damit passé und Ihre Planung wird einfacher. Den Kunden wird es freuen.

3. Ihr Unternehmen wächst

Ihre Geschäftsstrategie ist erfolgreich und Ihr Unternehmen wächst? Das freut uns natürlich sehr für Sie. Manchmal werden Sie aber dabei feststellen, dass die alten Office-Lösungen oder kostenlosen Projektmanagement-Tools an ihre Grenzen stoßen.

Mit einem ERP-System kann das nicht passieren. Wenn Sie sich zum Beispiel für godesys ERP entscheiden, vertrauen Sie auf ein System, das Sie auch in Zukunft begleiten kann. Wächst Ihr Erfolg, wächst Ihr ERP einfach mit. So einfach ist das.

Mit der Einführung eines ERP-Systems lösen Sie in diesem Fall nicht nur Ihren aktuellen Bedarf, sondern rüsten sich auch für die Zukunft.

4. Sie verlieren den Überblick über Ihre Unternehmenskennzahlen

Noch mehr als Punkt 3 ist dieser Punkt ein gutes Anzeichen dafür, dass Sie bereit für eine ERP-Einführung sind. Aufgrund der Digitalisierung laufen heute in einem Unternehmen zahlreiche Daten an. Kundendaten, Betriebsdaten, Finanzdaten und viele mehr entstehen mit jeder Minute.

Und das ist auch gut so, denn aus diesen Informationen können Sie wertwolle Einsichten gewinnen, die Ihnen helfen, Ihr Unternehmen auf die Anforderungen des Marktes auszurichten.

Aber es ist oft gar nicht so einfach, hier den Überblick zu bewahren. Die Lösung: Moderne Business-Intelligence-Systeme. Sie werten Ihre Betriebsdaten aus und bereiten Sie in übersichtlichen Darstellungen für Sie auf. Damit erhalten Sie eine ideale Entscheidungsgrundlage – basierend auf konkreten Zahlen.

Die Datenquelle hierfür ist natürlich Ihr ERP-System, denn wie oben beschrieben laufen hier alle Informationen zusammen. godesys ERP beispielsweise liefert Ihnen ein mächtiges BI-Modul, das neben standardisierten Daten-Cubes auch die Möglichkeit bietet, individuelle Datenabfragen einzurichten.

5. Mobiles Arbeiten wird immer wichtiger für Sie

Auch Mobilität wird in Zeiten der Digitalisierung immer wichtiger. Und dabei spreche ich nicht nur vom Homeoffice. Wenn Sie beispielsweise einen Außendienst anbieten, ist es ratsam, diesen mobil zu machen. Datentechnisch, selbstverständlich.

Mit Online-Anbindung und einem intelligenten ERP-System ist das kein Problem. Per App haben Ihre Mitarbeiter dann die Möglichkeit, Aufträge in Echtzeit entgegenzunehmen, abzuarbeiten und rückzumelden. Wartezeiten, lange Telefonate mit der Zentrale und ungeduldige Kunden sind dann passé.

Auch in Sachen Tourenplanung kann Ihnen Ihr ERP-System helfen. Wie praktisch ist es, wenn Sie zum Beispiel bei der Disposition genau wissen, wo welcher Kollege ist, über welche Kenntnisse und Fähigkeiten er verfügt und welche Ersatz- oder Bauteile er mit sich führt. So vermeiden Sie es, dass Ihre Mitarbeiter zu viel Zeit on Tour und zu wenig im produktiven Einsatz verbringen.

godesys bietet in diesem Punkt schon einige Mobility-Apps an, die Ihr CRM, Ihre Personalzeit- und Einsatzerfassung sowie Ihre Serviceaufträge auf den Daten-Highway bringen. Weitere werden natürlich folgen.

Sind Sie bereit für die ERP-Einführung?

Haben Sie sich in einigen dieser Punkte wiedererkannt? Wenn ja, ist es wahrscheinlich höchste Zeit für die ERP-Einführung. Bei godesys helfen wir Ihnen natürlich gern dabei. Kennen Sie beispielsweise schon unseren ERP-Knigge oder das Whitepaper „Was kostet ein ERP-System“? Darin finden Sie hilfreiche Tipps zur ERP-Auswahl.

Übrigens: In Kürze gehen wir mit unserer neuen Cloud-Lösung godesys ONE an den Start. Sie ist ideal für Unternehmen mit bis zu 25 ERP-Anwendern, die einen schnellen Einstieg in die Welt des ERP ohne kompliziertes Customizing suchen. Wenn Sie das interessiert, melden Sie sich am besten für unseren Newsletter an.

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