Daniel Schmitt Blog ERP und Nachhaltigkeit

KMU und Big Data: Lässt sich moderne Geschäftssoftware als Türöffner für neue Märkte nutzen? (Kopie 1)

Digitalisierung, Datenflut und Omnichannel sind gängige Schlagworte im IT-Diskurs. Haben auch Sie sich schon einmal gefragt, wie relevant sie für den Geschäftsalltag kleiner und mittelgroßer Unternehmen sind? Ich möchte Sie zu einem kleinen Gedankenspiel einladen: Welchen Beitrag kann eine Geschäftssoftware leisten, den Informationsschatz in Zeiten immer größerer Datenmassen für den eigenen Erfolg einzusetzen – und zwar in Unternehmen, für die es ungeachtet ihrer Größe vor allem darauf ankommt, modern und kundenorientiert zu sein? Denn soviel ist sicher: Wer in dieser Hinsicht halbherzige Kompromisse eingeht, setzt seine Existenz aufs Spiel.

Gewusst wie: Wertvolle Insights dank BI

Ob Global Player oder KMU, ob Hersteller, Retailer oder Anbieter von Dienstleistungen – jedes Geschäftsmodell ist darauf angewiesen, dass es Kunden erfolgreich anspricht und im Idealfall an das Unternehmen bindet. Und genau hierbei machen sich Kundendaten als Informationsquelle bezahlt – beispielsweise Umsätze, Aufträge, Leistungen und Reklamationen, um nur ein paar zu nennen. Wer hier für Transparenz sorgt, kann aus bestehenden Daten aus seiner bestehenden ERP- und CRM-Lösung aussagekräftige Prognosen ableiten. Die Frage ist allerdings, wie das am besten zu bewerkstelligen ist.

Die Antwort: Mithilfe von Business Intelligence, kurz BI. Je größer die Flut verfügbarer Daten, desto wichtiger ist es, schnell und zielgerichtet relevante Informationen daraus zu extrahieren – idealerweise in Echtzeit. Auf diese Weise verfügen Ihre Mitarbeiter im Kundengespräch über ein wertvolles Werkzeug, um gezielt Auskunft zu geben und zu beraten. Zum Zweck eigener Auswertungen kann eine BI-Lösung für ein hohes Maß an Transparenz sorgen und Aufschluss geben über lukrative Optimierungspotenziale.

BI und ERP – ein starkes Team, wo aussagekräftige Analysen gefragt sind

Wenn Sie Ihre Daten so analysieren möchten, dass sie Ihnen ein Maximum an Durchblick im Daten-Dschungel gewähren, sollten Sie dafür sorgen, dass die Softwareinfrastruktur Ihres Unternehmens entsprechend aufgestellt ist – gerade im Hinblick auf die Integration eines BI-Systems. Erst dadurch gelingt es, den Usern im Tagesgeschäft analytische Daten in Echtzeit bereitzustellen, ohne dass im Frontend die gesuchten Informationen im heillosen Wirrwarr von Anwendungen und parallel geöffneten Bildschirmfenstern untergehen. Wie eine zentrale Drehscheibe lässt sich godesys ERP als integrationsstarke Plattform für die Datenverarbeitung und -analyse einsetzen und ermöglicht so eine frühzeitige Erkennung von Trends sowie Vergleiche von Zeitreihen oder Analysen in mehreren Dimensionen.

The next big thing: Systematische Prozessautomatisierung auf Datenbasis

Schnelle Prozesse in Unternehmen jeder Größenordnung sind immer häufiger das Ergebnis einer strategischen Automatisierungsinitiative. Auch hier leistet moderne Geschäftssoftware als zentraler Dreh- und Angelpunkt für Daten einen entscheidenden Beitrag. Mit dem integrierten Workflowsystems von godesys stellen Sie die Weichen, Prozesse digital abzubilden, zu steuern und dabei gleichzeitig eine vollwertige ERP-Funktionalität zu nutzen. Im Hintergrund wirken Entscheidungslogiken daran mit, Prozessentscheidungen im Workflowsystem schrittweise als Regeln zu hinterlegen und zu automatisieren.

Echte Entscheidungen auf Basis von künstlicher Intelligenz

Regeln bieten vor allem Unterstützung für Standardprozesse. Derweil geht ein komplexes Regel- und Formelwerk auf Basis von KI-Anwendungen und maschinellem Lernen noch einen Schritt weiter und ermöglicht eine Entscheidungsableitung für vielfältige Anwendungsfälle von der Beschaffungsplanung über die Mustererkennung bei Inventurdifferenzen bis zur Unterstützung beim Produktsupport.

Um auf die Frage in der Überschrift dieses Beitrags zurückzukommen: Die dargestellten Einsatzmöglichkeiten von agiler und vor allen Dingen im Hinblick auf die konkreten Einsatzzwecke skalierbarer Geschäftssoftware ist nicht nur ein Türöffner, sondern zunehmend eine unverzichtbare Selbstverständlichkeit im digitalisierten Geschäftsalltag 4.0. Denn Zeit ist Geld, Daten sind ein wertvolles Gut, und je schneller ein Prozess elegant durch den Daten-Dschungel geleitet wird, umso besser das Kundenerlebnis. Und darauf kommt es in jedem Unternehmen an – ob groß oder klein, Hauptsache ganz nah dran an den Anforderungen des Marktes.

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