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Give me speed. Ein anderer Blick auf Warenwirtschaft und BI im Handel.

Einzelhandel, Großhandel, Multichannel, Omnichannel. Ohne effizientes Warenwirtschaftssystem geht im Handel nichts mehr. Es ist also nicht falsch zu sagen, dass die Warenwirtschaft das Herzstück einer ganzen Branche ist. Jetzt, so kurz nach Weihnachten, wenn alles wieder etwas entschleunigter und ruhiger wird, möchten wir einmal einen Blick darauf werfen, welche Bedeutung die Geschwindigkeit in diesem Bereich hat.

Die Macht der Zahlen.

Warenwirtschaft macht den Handel möglich.

Werfen wir zuerst einmal einen Blick auf den Leistungsumfang moderner Warenwirtschaftssystem. Beispielsweise auf den von godesys. Diese Systeme planen, steuern und verwalten. Sie speichern Artikelinformationen, Waren- und Artikelgruppen, Barcodes, EANs, Mengen, Preise, Bestände, Nachfolgeartikel und vieles mehr. Zugrunde liegen hier: die Zahlen. Alles dreht sich darum. Und je schneller sich Ihr Handelsunternehmen dreht, umso schneller drehen sich auch Ihre Bestände. Wenn Ihr Warenwirtschaftssystem da nicht mithalten kann, quietscht und ächzt es schnell an allen Ecken und Enden.

Gern können Sie auch einmal selbst einen Blick auf unseren Download zum Thema Warenwirtschaft werfen. Welche der Funktionen möchten Sie davon im Handel nicht vermissen? Wir sind uns sicher: Es sind eine ganze Menge.

Warenwirtschaft – aber warum?

Die Gründe für ein Warenwirtschaftssystem sind vielfältig – nicht nur im Handel. Zunächst sei hier die Transparenz genannt. Sind Ihre Informationen, zum Beispiel Ihre Artikel und Preise, erst einmal im Warenwirtschaftssystem elektronisch erfasst, sind Sie schnell verfügbar. Mit den richtigen IT-Lösungen sogar auch mobil, will sagen: über Filialen oder Plattformen hinweg.

Vielleicht gehören Sie auch zu einer Branche, die gesetzliche Vorgaben einhalten muss. Zum Beispiel, wenn Sie mit Lebensmitteln oder Pharmazeutika handeln. Insbesondere hier müssen beispielsweise Verfalls- oder Mindesthaltbarkeitsdaten überwacht und eingehalten werden. Im Warenwirtschaftssystem können diese gespeichert werden und entsprechend FIFO verkauft werden.

Daten, die im Handel benötigt werden, können durch das Warenwirtschaftssystem fehlerfrei übertragen werden. Sie werden zentral gespeichert und elektronisch ausgetauscht. Mehrfaches Eingeben oder manuelles Übergeben ist damit passé.

Mit den entsprechenden Schnittstellen, ist die Zeitersparnis nicht zu verachten. Die Daten aus der Warenwirtschafts-Software können in andere Programme wie Buchhaltung oder Kassensysteme übernommen werden, ohne dass ständig abgeglichen werden muss.

Warenwirtschaft ist das A und O des Handels.
Alter Wein aus neuen Schläuchen?

Zugegeben, bis jetzt haben wir Ihnen noch nichts Neues erzählt. Aber lassen Sie uns mal den Gedanken weiterspinnen. „Give me Speed“ lautet der Titel dieses Artikels. Und der ist mit Bedacht gewählt. Speed, also Geschwindigkeit, ist ein entscheidender Faktor im heutigen Handel, auch in puncto Warenwirtschaft. In Zeiten, in denen Amazon und Co. Same-day-Delivery anbieten, muss der deutsche Mittelstand mithalten können.

Vieles hängt hier von der Reaktionsfähigkeit des Nutzers ab. Stellen Sie sich beispielsweise einmal vor, Sie möchten Daten aus Ihrem Warenwirtschaftssystem ziehen. Nicht zu einem Artikel, sondern gleich zu hundert. Vielleicht, weil Sie Preise anpassen müssen. Jeder Datensatz wird einzeln aus einer Datenbank geladen. Sie ändern die Zahl. Speichern. Dann ist der nächste Datensatz an der Reihe.

Das Warenwirtschaftssystem ist dabei genauso beschäftigt wie Sie. Und wer merkt’s? Der User. Denn der wartet jedes Mal brav. Bei zwei oder drei Einträgen mag das ja gehen. Aber pflegen Sie mal alle Informationen Ihres Unternehmens auf diese Weise. Herzlichen Glückwunsch!

2008 wurde zum ersten Mal eine Lösung dafür entwickelt. Eine In-Memory-Datenbank. Statt wie üblich die Daten in einer Datenbank auf der Festplatte eines Rechners zu speichern, war sie im Arbeitsspeicher verortet. Denn der reagiert weitaus schneller. Das Resultat können Sie sich vorstellen: Ein Klick und schon sind die Informationen da.

Das bisschen Warenwirtschaft macht sich von allein.

Ist das wirklich so? Vielleicht mag das für den Handel à la Tante Emma zutreffen. Aber Einzelhandel funktioniert heute einfach anders. Vom Großhandel, Multichannel und Omnichannel ganz zu schweigen.

Heute schon die Preise umgestellt?

Ein besonders spannendes Thema für den Handel, gerade im Multichannel- und Omnichannel-Segment, ist Re-Pricing. Wer kennt Sie nicht, die Plattformen, auf denen Anbieter ein Produkt zu ganz unterschiedlichen Kursen anbieten können. Oder die Websites, auf denen Vergleiche die Verkaufspreise immer enger mit dem Einkaufspreis schmusen lassen?

Sagen wir es doch einmal, wie es wirklich ist: Das Internet ist ein Basar. Es verkauft der, der zum richtigen Zeitpunkt den günstigsten Preis am offensichtlichsten anbietet. Für Sie als Händler bleibt eigentlich nur eins: schnell reagieren.

Natürlich gibt es Tools, die die Preisschlachten überwachen und an Sie weitergeben. In die Warenwirtschaftssysteme des Handels gelangen diese Daten aber noch lang nicht. Das müssen Sie tun. Je schneller, umso besser. Denn im besten Fall heißt das für Sie: Sie können Ihre Preise nicht nur plattform-, sondern auch zeitoptimiert aussteuern.

Kennen Sie Zahlen?
Warenwirtschaft goes BI.

Zahlen gehen rein, Zahlen kommen raus. Ganz schön schön, so ein Warenwirtschaftssystem. Sie merken es: Ich meine es nicht wirklich ernst. Denn worauf es ankommt, ist, dass aus Ihren Zahlen Kennzahlen werden. Und dabei hilft Ihnen natürlich Business Intelligence. Sie aggregiert Ihnen alle Werte und liefert Ihnen damit die Grundlage für unternehmerische Entscheidungen.

Beziehen wir das auch auf den Handel. Und auf Geschwindigkeit. Zum Beispiel im saisonalen Geschäft. Noch vier Wochen bis Dezember und die Filiale Hintertupfingen hat nur noch 10 Adventskalender? Ein Glück, dass der Lieferant just in dieser Sekunde ein Angebot ins System gespielt hat. Da können sich die Hintertupfinger Kinder freuen, so geht keins leer aus. Denn erfahrungsgemäß war in den letzten Jahren der Wettbewerber immer schneller. Der versorgt aber ausschließlich Vordertupfingen.

Ich hab doch gar nichts gemacht!

Und noch einen legen wird drauf. Jetzt stimmt alles im Handel. Die Warenwirtschaft läuft. Die BI wertet aus. Alles rasant, so dass Sie sekundenschnell reagieren müssen. Aber was, denken Sie mal nach, wenn Sie das gar nicht müssten. Was, wenn das eine künstliche Intelligenz für Sie übernähme?

Stellen Sie sich das nur einmal vor. Daten in Sekunden verwaltet, ausgewertet und Rückschlüsse gezogen. Und sinnvolle Entscheidungen ausgeführt. Schöne neue Welt!

Die Software liefert sich selbst die Daten, überwacht Warenflüsse, passt Preise an, bestellt automatisiert nach und trifft fundierte, zahlengetriebene Entscheidungen. Und das in Sekunden.

Es wird schnell in der Warenwirtschaft und der BI.

Ob das tatsächlich die Zukunft sein wird, können wir nicht sagen. Doch die Trends weisen definitiv in diese Richtung. KI in Warenwirtschaft und BI, wie auch schnellere Softwarelösungen sind keine Zukunftsmusik mehr.

Real-time-Analysen bieten klare Vorteile in der Unternehmensführung und der Definition von Businessprozessen. Wir haben dieses Beispiel gewählt, da die Warenwirtschaft ein essenzielles Tool für den Handel ist und man mit ihr die große Bedeutung von Geschwindigkeit aufzeigen kann. Egal, ob im Alltag oder bei übergeordneten Strategien – wer nur langsam agiert … verpennt, salopp gesagt, das Beste.

Bei godesys möchten wir Ihnen helfen, dass das nicht passiert. Deshalb bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Branchenlösungen, insbesondere in Sachen Warenwirtschaft für den Handel.

Schauen Sie sich doch einmal auf unserer Website um oder lassen Sie sich von unseren Experten beraten. Auch unsere Kundenreferenzen geben Ihnen ein gutes Bild davon, dass wir den Handel verstehen – nicht bei der Warenwirtschaft.

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