Daniel Schmitt Blog ERP und Nachhaltigkeit

ERP-Software und Nachhaltigkeit. Wie ein IT-System Ihnen hilft, langfristig Erfolge zu erzielen.

Haben Sie heute schon einmal in die Zeitung geschaut? Es vergeht kaum ein Tag, an dem einem nicht das Wort „Nachhaltigkeit“ in die Augen springt. Verständlich, denn schließlich ist dieses Prinzip die Grundlage verantwortungsbewussten Handelns.

Und das gilt natürlich auch im betriebswirtschaftlichen Rahmen. Auch hier soll alles nachhaltiger werden oder sein. Grund genug, uns einmal mit der Thematik zu beschäftigen, was unternehmerisch nachhaltig eigentlich bedeutet und wie – Sie merken: wir sind ein ERP-Hersteller – eine ERP-Software dazu beitragen kann.

Der Begriff wird oft benutzt. Und wie es so häufig mit vielzitierten Wörtern ist, verlieren sie gern einmal durch den ständigen Gebrauch an Substanz. Schauen wir also erst einmal, was Nachhaltigkeit eigentlich bedeutet. „Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme (…) gewährleistet wird“, weiß Wikipedia dazu zu sagen (Quelle: de.wikipedia.org, Eintrag „Nachhaltigkeit“ vom 05.02.2020).

Hier fällt vor allem gleich der Begriff „Handlungsprinzip“ auf. Es geht also um handeln, um eine Tätigkeit. In einem Unternehmen ist dies das unternehmerische Handeln mit dem Ziel, Erträge zu erwirtschaften. Darüber hinaus wird hier von Ressourcen-Nutzung gesprochen. Die Ressourcen eines Unternehmens sind die eigentlichen Abteilungen, die Produkte, Rohstoffe und Dienstleistungen und natürlich auch die Mitarbeiter, die ihren Beitrag leisten.

Die dauerhafte Bedürfnisbefriedigung ist hier zweierlei zu verstehen. Zum eines ist es das Bedürfnis eines Unternehmens, langfristig geschäftsfähig zu bleiben und zu wachsen. Auf der anderen Seite ist es das Bedürfnis aller Mitarbeiter, von diesem Erfolg zu profitieren und sich Arbeitsplätze und ein regelmäßiges Einkommen zu sichern.

Nachhaltigkeit in unserem Sinne ist es also, unternehmerisches Handeln auf Dauer fortzuführen, um den Erfolg des Unternehmens zu gewährleisten und die Mitarbeiter mit ausreichend Arbeit zu versorgen. Und andersherum. So bleibt die „natürliche Regenerationsfähigkeit“ bewahrt.

ERP und Nachhaltigkeit

Formulieren wir es einmal geradeheraus: ERP und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand. Das ist im ersten Moment eine banale Aussage ohne Hand und Fuß. Im Folgenden möchte ich Ihnen aber zeigen, warum es wirklich so ist. Ich möchte sogar einen Schritt weitergehen: ERP-Software ist die Grundlage dessen in einem Unternehmen.

Damit ein Unternehmen gedeihen kann, muss es wirtschaftlich und effizient handeln. Nur so kann es die Langfristigkeit seines Tuns gewährleisten. Sie merken: Hier kommt das Thema „Langfristigkeit“ auf, das mit der „Nachhaltigkeit“ sozusagen verschwägert ist.

ERP-Systeme ermöglichen Automatisierung

In jedem Unternehmen gibt es Prozesse, die standardisiert ablaufen. Sei es beispielsweise das Erfassen von Belegen oder das Nachbestellen von Waren. Mit Hilfe von IT-Lösungen können diese automatisiert werden. Rechnungsbelege können gescannt und verbucht werden. Oder Waren beim Erreichen eines Mindestlagerbestands geordert werden. Da sich diese Vorgänge klaren Regeln und genauen Vorgaben unterwerfen, ist es für eine ERP-Software ein Leichtes, diese zu übernehmen.

Daneben gibt es Arbeitsschritte, die ebenfalls standardisiert ablaufen. Zum Beispiel das Übergeben eines Interessenten an den Vertrieb zur weiteren Bearbeitung. Mit wenigen Klicks kann dies innerhalb der Software geschehen, ein Prozess kann angestoßen werden.

In Sachen ERP und Nachhaltigkeit ist dies ein gewaltiger Pluspunkt für eine IT-Lösung. Denn damit kann der konkrete Arbeitsaufwand reduziert werden. Wenn etwas automatisch abläuft, flutscht es eben!

ERP-Systeme schaffen Zeitersparnis

Aus einem höheren Automatisierungsgrad erwächst auch eine enorme Zeitersparnis. Wenn eine ERP-Software klare Richtlinien zur Bearbeitung von Aufgaben vorgibt, können diese viel einfacher gelöst werden. Und – das ist kein Geheimnis – IT macht es möglich, Handgriffe schneller durchzuführen. Einfach, weil es schneller geht.

Stellen Sie sich beispielsweise den Fall eines Servicemitarbeiters im Außendienst vor. In der Zentrale geht ein Auftrag ein. Über das ERP-System kann ermittelt werden, welcher Mitarbeiter nahe beim Kunden ist beziehungsweise welche Route am einfachsten auszuweiten ist. Per Klick wird der Auftrag an den entsprechenden Mitarbeiter weitergeleitet werden. So sparen Sie sich Reisekosten und -wege.

Ein ERP-System trägt also zur Nachhaltigkeit bei, indem es einen höheren Grad an zeitlicher Effizienz schafft.

ERP-Systeme stellen Daten zentral bereit

Eine integrierte ERP-Lösung ist in der Lage, Daten zentral bereitzustellen. Informationen laufen hier ein und werden allen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. So werden Reibungsverluste vermieden und Abteilungsgrenzen überwunden. Das Marketing pflegt beispielsweise neue Leads ins System, die dem Vertrieb direkt zur Akquise zur Verfügung stehen. Aufträge werden vom Außendienst erfasst und stehen fehlerfrei und in Echtzeit für den Einkauf bereit. Welche Situation Sie jetzt auch vor Augen haben: Sie werden selbst erkennen, dass geteilte Informationen eine wichtige Arbeitserleichterung sind.

ERP ermöglicht smarte Businessprozesse

Das Schöne an einem ERP-System ist, dass es Ihnen ermöglicht, Ihre analogen Geschäftsprozesse digital darzustellen. Das gibt Ihnen die Chance, Althergebrachtes neu zu überdenken. Und zu optimieren. Denn im System können Anpassungen schnell vorgenommen werden. Ein Plus in puncto Flexibilität.

Wenn Sie also Ihre langfristige Unternehmensstrategie einmal genau unter die Lupe nehmen, werden Sie feststellen, dass Sie nicht nur die Möglichkeit haben, sie anzupassen. Auch Ihre IT macht mit einem nachhaltigen ERP mit.

Ein echtes Dreamteam

Sie erkennen es selbst: Ein ERP-System erhöht die Effizienz in einem Unternehmen. Und wer die Effizienz erhöht, erhöht auch die Wirtschaftlichkeit. Die Frage nach dem Zusammenhang von ERP und Nachhaltigkeit ist daher leicht beantwortet. ERP-Systeme sind deren Enabler im Unternehmen. Mit ihnen können Aufgaben schneller und effektiver bewältigt werden, sodass Mitarbeiter sich auf ihre eigentlichen Kerntätigkeiten konzentrieren können. Automatisierung, Prozessoptimierung und Zeitersparnis tun den Rest. Ein ERP-System legt somit den Grundstein für Nachhaltigkeit im modernen Unternehmen.

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