Entwicklungszentrum in Jena gegründet

Eine sehr gute Auftragslage, eine mehr als gute Auslastung der langjährig tätigen hauseigenen Entwickler und die überdurchschnittlich hohe Dichte von Java-Talenten in der High-Tech-Region Thüringen haben den Vorstandsvorsitzenden und Firmengründer der godesys AG, Godelef Kühl, nun dazu bewogen, eine neue Niederlassung in Jena zu gründen. Gleich 10 neue Mitarbeiter sind dort am 1. März in neuen Büroräumen auf dem Schott-Gelände an den Start gegangen; der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit wird eindeutig auf der Weiterentwicklung des godesys Open Enterprise Portals und des godesys Open Business Frameworks liegen, die die Grundlage der ERP-Software für kundenorientierte Unternehmen sind und die die Systembasis für alle betriebswirtschaftlichen Lösungen des Hauses bilden. Kern der Technologie-Plattform ist ein auf Open Source-Technologien basierender Softwarestack (Eclipse IDE, Apache, Tomcat, Hibernate, JBoss, Liferay), der gleichzeitig als Basis für die Entwicklung und Integration unterschiedlicher, frei wähl- und zusammenstellbarer betriebswirtschaftlicher Lösungen dient.

Kühl: „Als wir  unsere neue Plattform in 2007 vorgestellt haben, war genau das unsere Vision. Mit der durch die neue Technologie möglichen freien Auswahl an Funktionen und Services beim Aufbau der eigenen Integrationsarchitektur und der daraus resultierenden absoluten Herstellerunabhängigkeit können sich godesys-Kunden jedwede Anwendung realisieren, die sie in ihre Prozesskette integrieren möchten.“ Genau das sei auch der Grund dafür, dass der Bedarf an Entwicklern in der letzten Zeit konstant gestiegen ist. Kühl: „Bei der anhaltend positiven Entwicklung unseres Unternehmens und der steigenden Auftragslage lag die Entscheidung auf der Hand. Wir wollten ein Entwicklungszentrum in einer Region gründen, in der jede Menge hervorragend ausgebildete Fachkräfte verfügbar sind uns das wir bei Bedarf problemlos erweitern können.“

Die Erweiterung der neuen Niederlassung sei zwar kein Thema für morgen oder übermorgen, so Kühl, aber dennoch möchte der Mainzer Anbieter von ERP-Lösungen auch für die Zukunft gewappnet sein: „Unsere extrem flexible und in alle Richtung offene Software-Technologie wird auch zukünftig Anwendungen entstehen lassen, an die wir heute nicht einmal ansatzweise denken. Und auch dann möchten wir im Sinne unserer Kunden stets schnell agieren können.“

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