geldvERPulvert? Studie deckt mangelhafte ERP-Beratung auf

Unsere aktuelle Umfrage zur ERP-Zufriedenheit zeigt enormen Optimierungsbedarf auf Seiten der ERP-Dienstleister, denn fast zwei Drittel der befragten ERP-Anwender sind mit ihrer ERP-Lösung unzufrieden. Am häufigsten kritisieren Anwender die unzureichende Beratung bei der Einführung der ERP-Lösung. Nur die Wenigsten führen diesen Umstand allerdings auf die eingesetzte ERP-Software zurück. Der größte Teil der befragten Anwender begründet gescheiterte ERP-Projekte mit der falschen Beratung und dem schlechten Projektmanagement ihres ERP-Beraters.

Daneben beurteilten die Befragten auch die einzelnen Beratungsprozesse, wobei die Abnahme der installierten Software als auch die Qualität der Datenübernahme und die Migrationsplanung am schlechtesten bewertet wurde. Laut Umfrage werden vom ERP-Dienstleister umfangreiche Branchenkenntnisse, fundierte Fachkenntnisse sowie organisatorische und kommunikative Fähigkeiten erwartet.

„Die Ergebnisse sind eindeutig: ERP-Dienstleister müssen ihren Service in Hinblick auf eine professionellere Beratung für Unternehmen verbessern. Im Fokus sollte stets eine passgenaue ERP-Lösung für das jeweilige Anwendungsgebiet stehen“, so Godelef Kühl. „Es ist alarmierend, dass derart viele Befragte mit ihrer ERP-Lösung unzufrieden sind, dies aber nicht der Software an sich anlasten. ERP-Berater sollten sich nicht nur mit der Software auseinander setzen, sondern auch mit dem Unternehmen und den daraus resultierenden individuellen Anforderungen an die ERP-Software.“

Pressemeldung zum Thema

Beitrag auf ZDNet

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