Best of 2015: Ein ERP-Jahresrückblick
Hans-Jürgen Zinn Einsichten ERP, Jahresrückblick

Best of 2015: Ein ERP-Jahresrückblick

Alle Jahre wieder… kommt sie, die Zeit der Jahresrückblicke. Spätestens Ende November geht es in TV und Co. los mit den „größten Hits des Jahres“, „den schönsten Momenten“ und den „peinlichsten Pannen“. Wie steht es mit Ihnen? Haben Sie 2015 schon ein wenig Revue passieren lassen? Was hat in den vergangenen Monaten in Ihrem Unternehmen besonders gut geklappt, und wo gibt es noch Raum nach oben?

Ich beschäftige mich heute mit der Frage, welche ERP-Entwicklungen uns in diesem Jahr besonders bewegt haben. Dafür habe ich mir das „Best of godesys 2015“ überlegt:

  1. Die Digitalisierung lebt! Ein Trend, der 2015 den Weg aus den Köpfen und Diskussionen hin zu konkreten Entscheidungen und Geschäftsstrategien geschafft hat, ist der vielfach besprochene "Digitale Wandel“. Ging es zuvor eher um Überlegungen und Was-wäre-Wenn-Szenarien, werden nun immer mehr Unternehmen aktiv, um das Potenzial der Digitalisierung für sich zu nutzen. Denn wer sich nicht auf die Digitale Transformation einstellt, wird mit großen Herausforderungen und Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Worauf sollten Firmen und Organisationen also stattdessen achten? Der Wandel kann nur mit ERP-Systemen gelingen, die drei zentrale „Cs“ adressieren und einheitlich integrieren: Content, Communication und Commerce. Es kommt verstärkt auf hochwertige, zielgruppenspezifische Inhalte, eine durchdachte und gut verzahnte Kommunikation der verschiedenen Abteilungen und Akteure sowie eine Fokussierung auf die Unternehmensstrategie an. Nur ganzheitliche Lösungen gestatten es, den Wandel proaktiv zu gestalten.
  2. Software-Agilität ist Trumpf: Starre ERP-Systeme sind kontraproduktiv, denn Anpassungs- und Konzeptionskosten sind immens. In Zeiten, in denen Unternehmen immer schneller auf neue Kundenwünsche und Geschäftsanforderungen reagieren müssen, gilt es, auf eine flexible Software zu setzen, die sich problemlos erweitern und anpassen lässt, und so die effizientere Gestaltung von Geschäftsprozessen ermöglicht. Systeme müssen stets an neue Bedarfe angepasst werden. Das gilt sowohl für interne als auch externe Bereiche. Sowohl Kunden und Lieferanten als auch Unternehmen und ihre Mitarbeiter fragen nach Neuerungen und stets effizienteren Prozessen. Mit einer flexiblen Lösung lassen sich Prozesse in Workflows abbilden. Unternehmen benötigen keine aufwändige Programmierung, sondern können Anpassungen eigenständig vornehmen.
  3. Mehr Kunden- und Anwenderfreundlichkeit, bitte! In einer Umfrage unter CeBIT-Besuchern haben wir im Frühjahr herausgefunden, dass jeder vierte Anwender sich über unübersichtliche und unflexible Geschäftssoftware ärgert. Rund ein Viertel der von godesys Befragten findet die Bedienoberfläche der Software, mit der sie tagtäglich Warenströme organisieren oder Kundendaten managen, unübersichtlich oder langweilig. Fast jeder fünfte Business-Software-Nutzer stuft sein System zudem als nicht bedienerfreundlich ein und jeder zehnte Umfrageteilnehmer bezeichnet die genutzte Lösung gar als „chaotisch“. Ganz schön erschreckend, oder? Wie gut, dass mithilfe einer flexiblen und auf Open Source basierenden Software wie godesys ERP, die zudem eine serviceorientierte Integrationsarchitektur bietet, nahtloses Prozesskettenmanagement, optimale Anwenderfreundlichkeit und Übersichtlichkeit kein Problem sind. Das ist aber nicht alles: In einer digitalen Unternehmenswelt geht es um die ganzheitliche Wahrnehmung und Erfüllung von Kundenbedürfnissen. Das Verkaufen von Produkten und Dienstleistungen ist dabei idealerweise nur der Beginn einer zukunftsorientierten und langfristigen Beziehung. Achtung: Anwenderfreundliche Systeme sind ein wichtiger Schlüssel für zufriedene Kunden!

Es wird Ihnen sicherlich aufgefallen sein: All diese genannten Entwicklungen gehen in eine ähnliche Richtung. Unternehmen sind gefordert, ihre Strategie zu überdenken und auf Systeme zu setzen, die sie beim Digitalen Wandel bestmöglich unterstützen können. Deshalb geht es vom Jahresrückblick 2015 jetzt auch nahtlos zu den guten Vorsätzen für 2016: Mehr Bewegung tut not! Diesmal nicht nur für Anwender, sondern auch fürs ERP-System. Vielleicht bleibt zwischen den Jahren ja ein wenig Zeit, sich Gedanken ums Fitnessprogramm für die Geschäfts-IT zu machen? Denn ein bisschen flexibler und flinker könnte die vielerorts sein, nicht wahr?!

In diesem Sinne: Vielen Dank für Ihre Treue 2015!

Wir unterstützen Sie auch 2016 gerne bei all Ihren Geschäftssoftware-Vorhaben.

Weitere Informationen

    0 Kommentare

    Neue Antwort auf Kommentar schreiben

    Dies ist ein Pflichtfeld!
    test

    test

    • am 05.10.2016