This page has not been translated yet. The original contents will be shown instead, located here: http://www.godesys.de/loesungen/business-intelligence/finanzcontrolling/

Ziele des Finanzcontrollings

Das Finanzcontrolling ist Teil des betrieblichen Contollings und dient der Steuerung der Zahlungsströme (Ein- und Auszahlungen). Somit unterstützt ein Finanzcontrollingsystem sowohl die Planung wie auch die Kontrolle und Überwachung dieser Daten.

Das Wirtschaftslexikon definiert das Ziel des Finanzcontrollings etwas genauer als Ziel der kostenoptimalen Sicherstellung der situativen und strukturellen Liquidität. Daraus leitet sich zum einen die Überwachung der Kosten aus der innerbetrieblichen Kosten- und Leistungsrechnung ab und bestimmt somit das Kostencontrolling als Hilfsfunktion des Finanzcontrollings. Zum anderen wird daraus deutlich, dass es beim Finanzcontrolling um die Sicherstellung der Liquidität geht.

Neben diesen übergeordneten Zielen muss das Finanzcontrolling auch die Finanzberichterstellung mit allen klassischen Finanzberichten wie Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder der Betriebswirtschaftlichen Abrechnung bedienen.

In modernen Finanzcontrollingsystemen haben sich zudem klar definierte Kennzahlen zur Überwachung der Finanzströme etabliert.

Modernes BI-System für das Finanzcontrolling

Unter der Maßgabe der oben genannten Ziele besteht ein modernes BI-basiertes Finanzcontrollingsystem aus folgenden Bestandteilen:

  • Finanzberichte 
  • Finanz-Kennzahlen und Kennzahlen-Dashboards
  • Kostencontrolling 
  • Aktuelle, flexible Analysen zur gezielten Betrachtung einzelner Finanz- und Kostenentwicklungen.

Das godesys BI-System liefert bereits im Standard mit den Finanz- und Controlling-Cubes diese geforderten Darstellungen und Analysemöglichkeiten und kann zudem weiter individualisiert und vertieft werden.

Finanzberichte

Das in das godesys ERP integrierte Finanzmodul ermöglicht eine flexible Strukturierung der Finanzberichte in beliebiger Strukturtiefe und übernimmt auch die Kontrolle hinsichtlich der Vollständigkeit aller auszuweisenden Konten. Die so definierten Strukturen werden automatisch in das BI-System übernommen und können dort zur flexiblen Analyse eingesetzt werden. Darüber hinaus können diese Berichte mit einfachen Möglichkeiten durch Filter ergänzt und in unterschiedlichsten Grafiken veranschaulicht werden. Neben den übernommenen Berichtstrukturen können auf Basis des bereitgestellten Finanz-Cubes gezielte adhoc-Analysen oder andere individuelle Berichte erzeugt werden.

Wird das BI-System an andere Finanzbuchhaltungssysteme angebunden, können die Daten und Auswertestrukturen durch eine entsprechende Aufbereitung bei der Datenübernahme bereitgestellt werden.

Finanz-Kennzahlen und Kennzahlen-Dashboards

Die Analyse und Überwachung der Finanzdaten wird durch standardisierte und vorgefertigte Kennzahlen unterstützt. Aber auch hier kann mit einfachen Mitteln sowohl die Kontenzuordnung wie auch die Berechnung der Kennzahlen angepasst werden.

Prinzipiell unterscheiden wir zwischen Basis-Kennzahlen und abgeleiteten Kennzahlen. Dieses zweistufige Prinzip ermöglicht eine schnelle Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit des eingesetzten Kennzahlensystems.

Aktuell werden folgende Basis-Kennzahlen bereitgestellt:

  • Umsatz 
  • Gewinn 
  • Eigenkapital 
  • Vorräte
  • Bestandsveränderung 
  • Materialaufwand 
  • Personalaufwand 
  • Flüssige Mittel 
  • Kurzfristige Forderungen 
  • Kurzfristige Verbindlichkeiten.

Daraus werden wiederum folgende Kennzahlen abgeleitet:

  • Umsatzrentabilität 
  • Eigenkapitalrentabilität
  • Materialaufwand zu Umsatz 
  • Materialaufwand zur Gesamtleistung 
  • Personalaufwand zu Umsatz 
  • Personalaufwand zur Gesamtleistung 
  • Liquidität 1. Grades 
  • Liquidität 2. Grades 
  • Liquidität 3. Grades.

Alle Kennzahlen können mit den Möglichkeiten der modernen und mehrdimensionalen Grafiken hervorragend veranschaulicht werden und über flexible Filtereinstellungen gezielt analysiert werden. Selbstverständlich können auch Periodenvergleiche damit vorgenommen werden.

Kostencontrolling

Die prinzipielle Aufgabe des Kostencontrollings

Im Rahmen der Kosten- und Leistungsrechnung werden sämtliche angefallenen Kosten einer Periode nach Kostenarten geordnet, auf Kostenstellen umgelegt und schließlich den einzelnen Kostenträgen zugerechnet, um so z.B. die Selbstkosten eines Produktes zu ermitteln. Da das Management zur Beeinflussung der Kostenstrategien und für die Preispolitik verschiedene Daten benötigt, übernimmt das Kostencontrolling an dieser Stelle eine Servicefunktion, indem es die gewonnenen Informationen der Kosten- und Leistungsrechnung sortiert, aufbereitet und mithilfe von Entscheidungsmodellen Handlungsalternativen für das Management bereitstellt. Darüber hinaus überwacht und koordiniert es sämtliche Vorgänge der Kostenrechnung, sowohl auf operativer als auch auf strategischer Ebene.

Wie unterstützt das godesys BI das Kostencontrolling?

Durch Anwendung des gleichen Prinzips wie bei den Finanzberichten können die für das Kostenrechnungsmodul gestalteten Auswertestrukturen in das BI übernommen werden und dort als Deckungsbeitragsanalysen oder BAB (Betriebsabrechnungsbogen) analysiert und grafisch aufbereitet werden. Auf der Ebene von Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträgern oder auch Kostenprojekten und deren jeweiligen mandantenbezogenen oder mandantenübergreifenden Gruppen und Hierarchien lassen sich flexible Kostenanalysen in beliebigen zeitlichen Aggregierungen darstellen und Periodenvergleiche vornehmen.

Somit können alle entscheidungsrelevanten Informationen aufbereitet und in übersichtlichen Dashboards dargestellt werden. Innerhalb eines Dashboards werden alle gezeigten Berichte, Analysen und Grafiken auf gemeinschaftliche Filterkriterien wie Perioden, Kostenarten, Kostenstellen und weitere oben bereits genannte Dimensionen ausgerichtet.

Aktuelle, flexible Analysen zur gezielten Betrachtung einzelner Finanz- und Kostenentwicklungen

Neben den genannten strukturierten Berichten und Kennzahlen werden im Alltag zunehmend adhoc-Analysen gefordert. Wie bereits im vorangegangen Text dargestellt, bietet das godesys BI-System hierzu flexible Möglichkeiten zur:

  • Interaktiven Berichterstellung, 
  • Interaktiven Erstellung von Analysen sowie auch zur 
  • Interaktiven Erstellung von Dashboards.

Die damit erreichte Unabhängigkeit von der IT-Abteilung ermöglicht der Fachabteilung eine schnelle und bedarfsgerechte Aufbereitung Ihrer Analyse- und Berichtsanforderungen. Im Sinne des eingangs definierten Finanz- und Kostencontrollings kann die Überwachungs- und Steuerungsfunktion weiter in die Fachbereiche aufgebrochen werden und zu einem schnelleren Erkennen und Gegenwirken von Fehlentwicklungen führen.g neuer Finanz- und Controlling-Kennzahlen.

Berechtigungen und Mandantenabgrenzung

Insbesondere in Mehrmandantenstrukturen ist eine genaue Berechtigungssteuerung von essentieller Bedeutung. Daher hat godesys die Mandantenberechtigung und einen schnellen Mandantenwechsel komfortabel auch im BI-System umgesetzt.

Fazit

Das auf dem godesys BI basierende Finanzcontrolling unterstützt somit alle wichtigen Funktionen des Finanz- und Kostencontrollings und bietet sehr flexible Möglichkeiten der gezielten Analyse und Berichtsaufbereitung wie auch die Nutzung der Standard-Kennzahlen und die Entwicklung neuer Finanz- und Controlling-Kennzahlen.

Webinar: godesys CPG Konditionen

Webinar: CPG Konditionsmanagement

Vorstellung des godesys CPG Konditionsmanagement Systems.
zur Webinaraufzeichnung