BI in der Cloud
Hans-Jürgen Zinn Strategie Business Intelligence, ERP, Cloud

BI in der Cloud: überwiegend heiter

Was BI bedeutet und was damit erreicht werden soll, ist sicherlich bereits an einigen Stellen ausführlich beschrieben worden. Natürlich auch in unseren Blogbeiträgen und in den Ausführungen zu diesem Thema auf unserer Website www.godesys-bi.de.

Entscheidend für die Betrachtung der Vor- und Nachteile von Business Intelligence in der Cloud sind jedoch zwei Aspekte, die ich im Nachfolgenden betrachten möchte.

Das Negative zuerst: Die Sorge um die Datensicherheit

In diesem Zusammenhang ist BI als eine Sammlung hochverdichteter und aussagekräftiger Berichte, Analysen, Kennzahlen und Grafiken zu sehen. Eine derartig geballte Information zu allen Belangen eines Unternehmens mal eben in die Cloud zu stellen, kostet einen sicherheitsbedachten Menschen schon gehörige Überwindung. Es ist also Vorsicht angebracht. Wenn die Zeiten es aber mit sich bringen, dass wir Informationen auf unseren Tablets und Smartphones verfügbar haben wollen, natürlich auch unterwegs jederzeit an unsere Informationen kommen wollen, selbst in Kundengesprächen zwingend und schnell auf aktuelle und aussagekräftige Berichte zurückgreifen müssen, dann müssen wir ohnehin in irgendeiner Form Daten von außen zugängig oder portabel machen. Beides hat seine Tücken, über die man stundenlang Anekdoten aus der Praxis erzählen kann. Da setze ich doch lieber auf professionelle Cloud-Services, die schnell ihre Daseinsberechtigung verlieren würden, wenn sie das Sicherheitsthema nicht mit allerhöchster Priorität verfolgen würden. Die Alternative ist schlichtweg die Informationen im Kopf zu behalten oder wie früher mit weniger Information zu arbeiten. Denn auch die Sicherheit von Unterlagen in Aktentaschen ist nicht sonderlich hoch.

Die schöne Seite der Medaille: Aktuelle Daten flexibel und zu relativ günstigen Preisen auswerten können wo immer ich einen Internetanschluss habe.

Und das ist jetzt keine Märchenstunde. Was moderne BI-Systeme zu leisten in der Lage sind, ist vielfach besungen worden und ansonsten verweise ich gerne wieder auf andere Stellen unserer Websites. Interaktive BI-Tools ermöglichen in der Tat das schnelle und flexible Zusammenstellen von aussagekräftigen Analysen, die nahezu in jeder beliebigen Grafikdarstellung leichter verdaulich gemacht werden können. Auch das Bereitstellen von Kennzahlensystemen in Form betrieblicher Kennzahlen oder mit klassischen Controlling-Kennzahlen ist mit überschaubarem Aufwand möglich und kann auf allen Unternehmensebenen gezielt für die Prozessüberwachung und -steuerung eingesetzt werden.

Sicher werden Zweifler einräumen, dass man nur das auswerten kann, was man in seinem Datenpool verfügbar hat. Aber inzwischen wissen wir sehr gut, wie wir diese Daten zu organisieren haben und selbst Big Data schreckt uns nicht mehr. Um noch mal eine kleine Eigenwerbung zu betreiben, muss ich ergänzen, dass Anwender unseres godesys ERP natürlich auch in der glücklichen Lage sind, mit dieser prozessorientierten Software ihre Prozesse so zu gestalten, dass richtige und vollständige Daten an das BI-System übergeben werden. Es steckt also durchaus mehr im Thema BI als nur das Aufbereiten der Daten per drag-and-drop.

Aber die aktuellen Erfahrungen zeigen auch, dass es sich lohnt mehr Transparenz zu schaffen, schnell Daten und Informationen verfügbar zu haben und BI auch als ideales Verteilinstrument dieser Daten einzusetzen. In der Konsequenz folgt BI damit unserem allgemeinen Trend in der Arbeitswelt.

Wir werden immer mobiler, dann müssen es unsere Systeme auch: Und die aktuelle Technik dazu heißt Cloud!

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