Supply Chain Management
Mario Willmann Produkte ERP, SCM, Logistik

Supply Chain Management

Ein Motor für Unternehmenswachstum

In Zeiten der Digitalisierung und Industrie 4.0 teilen sich oftmals Firmen die verschiedenen Aufgaben in der Wertschöpfungskette, und das rund um den Globus. Trotz gigantischer Strecken, die die Teilprodukte dabei zurücklegen, fertigen die Firmen gemeinsam mehr und billiger als ein Unternehmen, das die Arbeit allein erledigt. Damit steigt der Bedarf nach immer engerer Zusammenarbeit und intensiverem Austausch von Informationen. Um die zunehmende Komplexität zu bewältigen, ist das Supply Chain Management, also die unternehmensübergreifende Planung, Steuerung und Kontrolle aller logistischen Aufgaben in einer Wertschöpfungskette ein wichtiger Baustein in der Geschäftssoftware.

Integrative Prozesse

Die Anforderungen zur Einbindung Dritter in das eigene Unternehmen steigen. Die Globalisierung der Märkte und der verschärfte Wettbewerbsdruck haben die Abbildung vernetzter Lieferketten und damit einhergehend die Integrationsfähigkeit von ERP-Lösungen in das Zentrum betriebswirtschaftlicher Entscheidungen gerückt. Ob Sie das nun SCM (Supply Chain Management), EAI (Enterprise Applikation Integration) oder einfach ERP-Integration nennen, ist im Grunde ohne Bedeutung. Daten und Prozesse wollen und müssen heute automatisch über Unternehmensgrenzen fließen. Moderne Supply-Chain-Management-Lösungen vernetzen deshalb unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse aus Einkauf, Lagerhaltung, Nachschub- und Transportplanung aber auch aus Retouren-Management sowie aus der Logistikplanung und -steuerung.

Komplexes einfach anpassen

Die Interaktion verschiedener Einzelunternehmen entlang einer komplex strukturierten und vernetzten Lieferkette muss dabei zuverlässig, transparent und effizient gesteuert werden. Um Lieferketten wirklich wirtschaftlich und gewinnbringend abzubilden, müssen Unternehmen aber mehr tun, als nur in eine umfassende ERP-Software zu investieren. Heute funktioniert ERP-Integration nur zuverlässig, wenn man auf offene Standards setzt. Denn wer kann beim Entwurf seiner Lieferkette wirklich vorhersagen, welchen dynamischen Veränderungen diese unterworfen ist. Marktteilnehmer und Lieferanten ändern sich stetig und damit auch die Regeln, die die unterschiedlichen Partner oder Kunden verwenden.

Logistische Herausforderungen

Moderne, logistische Prozesse bewegen sich in dynamischen Feldern. Steigende Rohstoff- und Mautpreise führen zu höheren Transportkosten und somit zu Preisdruck. Die optimale Zeitfenstersteuerung und die Zahl an Rampenkontakten werden immer relevanter. Der Anteil am Online-Vertrieb steigt kontinuierlich und auch rechtliche Rahmenbedingungen – vor allem länderspezifisch – gilt es zu beachten. Diese Aspekte beschäftigen die Akteure der Logistikbranche, müssen sie doch täglich die globale Herstellung mit der lokalen Verfügbarkeit verbinden.

Fazit

Keine Firma kann es sich heute noch leisten, alleine zu wirtschaften. Partnerschaften werden immer wichtiger, denn der effektive Austausch von Informationen kann über Gewinn oder Verlust entscheiden. Mit der richtigen SCM-Lösung laufen Prozesse synchron und Informationen stehen Partnern zeitnah zur Verfügung. Kosten sinken und Effizienzgewinne sind spürbar. Abläufe werden beschleunigt, Prozesse werden günstiger, auf Veränderungen kann flexibel reagiert werden. Unternehmensübergreifende SCM-Lösungen sichern die Transparenz in allen Stufen eines Prozesses und gewährleisten eine bessere Kommunikation zwischen Geschäftsbereichen und -partnern.

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