Prozessexzellenz
Hans-Jürgen Zinn Blog Digitalisierung, Prozesse, digitale Prozesse, Prozessexzellenz

Prozessexzellenz? Lass das ERP mal machen!

Wer in Sachen digitale Transformation zu den Gewinnern gehören möchte, muss bei seiner Geschäftssoftware in Prozessen und nicht in Funktionen denken.

„Mit dem Schlagwort Industrie 4.0 ist es nicht getan. Wir brauchen ein positives Verhältnis zu Daten.“ Wissen Sie, von wem dieses Zitat stammt? Vielleicht vom Geschäftsführer eines IT-Konzerns? Nein, diese Worte sind einer Rede unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, anlässlich des Wirtschaftstags der CDU entnommen. Dass der Kanzlerin das Thema Digitalisierung enorm wichtig ist, zeigt sich auch an ihrem Wahlkampffokus: Es geht, Sie ahnen es, im Bundestagswahlkampf 2017 um die Chancen, Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung – eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung, die wir von godesys schon seit geraumer Zeit intensiv verfolgen, dokumentieren und mitgestalten. Denn, da bin ich mir hundertprozentig sicher, nur wer aktiv mithalten kann, wird künftig zu den digitalen Gewinnern gehören.

Eine zentrale Rolle spielt bei dieser Entwicklung die Wahl der richtigen IT. Ein auf die Bedürfnisse und Ziele des Unternehmens abgestimmtes ERP kann hilfreiche Schützenhilfe leisten. Mangelnde Kundenorientierung, starre Geschäftssoftware und ein unüberlegter Umgang mit Daten hingegen können die digitale Wettbewerbsfähigkeit zum Scheitern verurteilen. Hinzu kommt, dass zu viele Unternehmen bei ihrer Software noch immer zuerst auf eine Vielzahl toller Funktionen achten – und dabei die Prozesse, die eigentlich automatisiert, also optimiert, werden sollen, ins Hintertreffen geraten. Die praktischste Funktion, das smarteste Feature hat keinen Sinn, wenn es nicht dazu beiträgt, Workflows zu verbessern. In einer Studie aus dem Jahr 2012 erklärten 65 Prozent der Anwender, dass Funktionen bei der Auswahl einer ERP-Software das allerwichtigste seien. Erst an dritter Stelle folgt bei dieser Befragung die Flexibilität. Hoffentlich hat sich dies in den vergangenen vier Jahren verändert, denn Flexibilität ist das A und O.

Stichwort Prozessexzellenz: Hierbei geht es insbesondere darum, dass alle Prozesse optimal miteinander verzahnt und auf die Unternehmensstrategie ausgerichtet sind. Hinzu kommen zielgruppenspezifische Inhalte und eine gute durchdachte sowie verknüpfte Kommunikation aller Abteilungen und Akteure. Was bedeutet das für Firmen? Worauf sollten sie achten? Da betriebliche Prozesse heute zumeist softwaregestützt sind, müssen Systeme kontinuierlich an neue Bedarfe angepasst werden. Das gilt sowohl für interne als auch für externe Bereiche. Denn egal ob Mitarbeiter, Kunde oder Lieferant: Sie alle wünschen sich und fordern effizientere Prozesse. Die Digitalisierung basiert auf selbststeuernden Prozessen. Sie setzen eine Softwareunterstützung voraus, durch die sich Prozesse automatisiert im System abbilden lassen. Das heißt konkret: Bitte langwierige Anpassungen unflexibler Systeme tunlichst vermeiden, denn das behindert die Wettbewerbsfähigkeit! Starre ERP-Systeme bremsen die Digitalisierung. Nicht zu vergessen: Anpassung und Konzeption fressen schnell ein großes Loch in den Etat. Denn: Es ist nicht damit getan, Prozessveränderungen und neue Anforderungen schnell in einer Excel-Tabelle festzuhalten. Dadurch leiden Überblick und Transparenz, die Fehlerquote steigt. 

Wer stattdessen ein flexibles, anpassbares und agiles System wählt, geht einen ersten wichtigen Schritt in Richtung Prozessexzellenz und digitale Wettbewerbsfähigkeit. Oberstes Ziel: Die Geschäftssoftware muss firmenspezifische Prozesse und Geschäftsmodelle bestmöglich unterstützen. Aber Unternehmen sollten diese Individualität nicht durch Komplexität – immer mehr und mehr Funktionen – erkaufen müssen. Ein Software-Framework, wie es godesys ERP bietet, ist weitaus sinnvoller, denn es gibt Organisationen eine Art Baukasten für die Standardmodule der Software an die Hand. Neue und wirklich passende Features lassen sich dann immer noch und je nach Bedarf schnell und problemlos hinzufügen.

Ich denke, dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung „Digitales Deutschland“, Frau Bundeskanzlerin.

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