ERP, CRM und SCM

ERP-Individualisierung leicht gemacht / Checklisten im Praxiseinsatz

ERP-Individualisierungen gestalten sich selten leicht. Fachentwurf, Programmierung, Implementation und anschließend Wartung kosten häufig viel Geld und zumeist auch Nerven. Es war schon immer einer der Vorzüge des godesys ERP, dass man mit Bordmitteln sehr schnell angepasste Masken, Workflows, Berichte und auch komplexe betriebswirtschaftliche Logiken implementieren kann, ohne dass die Supportkosten und damit die langfristigen Folgen zum Risiko für den Anwender werden. Bei uns ist der individuelle Standard seit langen Jahren die Regel.

Wir kennen also die Probleme mit den schnellen Anpassungen. Und dennoch sind sie in vielen Fällen sinnvoll, wenn nicht sogar unverzichtbar für den betrieblichen Erfolg. Wie aber kann man das Paradoxon Einfachheit vs. Individualisierung auflösen? Wir haben dafür einen Begriff geschaffen: der digitale Handwerker muss es richten. was aber meinen wir mit digitalem Handwerker? Ein erfahrener Anwender verfügt zumeist über sehr gute Prozesskenntnisse in Bezug auf das eigene Unternehmen. Er kann aber bei der Individualisierung von ERP-Systemen selten schnelle Erfolge erzielen, da der klassische Umsetzungsengpass durch IT-Ressourcen auch beim Betrieb von ERP-Systemen besteht. Knapp gesagt: die godesys-Idee besteht darin, gute Anwender mittels einer kontrollierten Tool-Umgebung zu eigenen Handlungen zu ermächtigen, sie also zu digitalen Handwerkern zu machen, ohne dass teure IT-Ressourcen eingebunden werden müssen. Folgerichtig bietet das godesys ERP eine Vielzahl sinnvoller Tools, die dem digitalen Handwerker auf dem Weg zu seinem Ziel helfen. Eines davon ist die Checklisten-Funktion, die wir heute vorstellen wollen:

Checklisten können Sie sich ähnlich einer Excel-Datei vorstellen, die Sie fest mit einem konkreten Datensatz verknüpfen. Auf einer Detailmaske kann eine beliebige Anzahl Felder unterschiedlicher Datentypen einfach positioniert werden. Das ist die Checkliste. Diese Detailmaske wird nun über den Customizer mit einem Modul verbunden. Und da Datentypen auch zu Pflichtfeldern gemacht werden können, kann man so sehr einfach erreichen, dass die Checkliste an einem Datensatz auch gepflegt wird. So kann zum Beispiel das Marketing sehr einfach Kunden qualifizieren, das Produktmanagement den Artikel-Stamm pflegen, der Einkauf eine QM-Anweisung hinterlegen oder der Servicetechniker individuelle Gerätedaten erfassen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind fast unbegrenzt, genauso wie die Anpassungsmöglichkeiten. Stellt man eine Checkliste zum Beispiel für den Vertrieb zur Verfügung, so ist diese nicht nur im Adressmodul sondern automatisch auch in den CRM-Portlets des Open Enterprise Portals abrufbar. Die Erstellung geht einfach und eine Suchfunktion wird automatisch erzeugt, so dass nach einzelnen Einträgen innerhalb einer Checkliste über die Standardsuchmasken des godesys ERP gefiltert werden kann.

 

Checklisten und ihre Inhalte werden installationsspezifisch in der kundeneigenen Datenbank abgelegt. Selbstverständlich sind alle Anpassungen, die sie über Checklisten vornehmen, uneingeschränkt updatefähig. Aufgrund der auch in den Checklisten vorhandenen Makro- und Programmierfähigkeit können auch komplexe ERP-Individualisierungen vorgenommen werden. So stehen zum Beispiel auch F2-Boxen und Systemtabellen zur Einbindung bereit. Die größten Anwendungsbeispiele finden wir übrigens im Bereich branchenspezifischer Webshop-Integration. Da Checklisten auch mehrsprachig angelegt werden können, empfehlen sie sich geradezu als zentraler Speicherplatz für jedweden Inhalt, der datensatzbezogen einer Drittapplikation zur Verfügung gestellt werden soll. Die Funktion ist ein Standard-Feature und kann von jedem godesys Anwender ohne weitere Kosten zur ERP-Individualisierung genutzt werden.

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