4 Gründe für ein BI-System
Hans-Jürgen Zinn ERP, CRM und SCM Business Intelligence, Analyse, Self-Service, Kennzahlen

4 Gründe für ein BI-System

Informationen – Fluch und Segen der heutigen Zeit. Für unser tägliches Handeln benötigen wir immer genauere Daten. Mit der Informationsflut sind wir allerdings oftmals überfordert. Doch ohne Analyse und Auswertung von Daten kann heute kein Unternehmen zukunftsorientiert handeln. Business-Intelligence-Systeme, kurz auch B-Systeme genannt, helfen dabei, sich dieser Herausforderung zu stellen. Ob Sie ein solches System brauchen und wie es Ihrem Unternehmen helfen kann, erfahren Sie in unserer kleinen Liste.

1. Zukunftsweisender Lösungsansatz gesucht

BI-Systeme verfolgen einen unternehmensweiten Ansatz. Während üblicherweise Berichte und Auswertungen einer Abteilung oft aus dort eingesetzten EDV-Lösungen entstehen, werden im BI-System Daten aus dem ganzen Unternehmen zusammengeführt. Ziel ist es, dadurch neue und bessere Erkenntnisse zu erzielen. Gleichzeitig wird damit eine einheitliche und geordnete Bereitstellung und Nutzung der Daten innerhalb eines Unternehmens sichergestellt. Um das zu erfüllen ist in der Regel zwingend ein neuer, gemeinsamer, analytischer Datenbestand notwendig, das sogenannte DataWarehouse. Damit werden Informationen aus unterschiedlichen Systemen zusammengefasst. Parallel werden die operativen Systeme von der Systemlast der Auswertung entlastet und können so die Anwender effektiv unterstützen. Das BI-System hingegen ist genau für diese Massendatenverarbeitung abgestimmt und meistert diese Aufgabe mit Bravour.

2. Integrierte Lösungen ermöglichen eine schnelle Umsetzung

Der mit Abstand größte Aufwand bei der Einführung eines BI-Systems stellt die Bereitstellung der Daten im DataWarehouse dar. Selbst wenn man sich nur auf die Daten aus dem zentralen ERP- oder Warenwirtschaftssystem konzentriert, müssen eine Vielzahl von operativen Tabellen in eine analytische Struktur gebracht werden. Umsetzungsregeln, Ausnahmen und Sonderformen gilt es dabei zu beachten, will man am Ende eine belastbare Analyse erhalten. Lassen Sie sich nicht von ein paar einfachen, effektheischenden Szenarien der Lösungsanbieter blenden. Nur wenn Sie Ihr Geschäft detailliert analysieren und dabei die Besonderheiten Ihrer täglichen Abwicklungen im Analysesystem korrekt abbilden, erhalten Sie die für Ihre Arbeit relevanten Informationen. Das bedeutet zu Anfang eine nicht unerhebliche Integrationsarbeit. Bietet Ihr ERP-Lieferant diese Integration in Form eines vorgefertigten BI-Systems an, so haben Sie viel Zeit und Geld gespart und können mit der Analyse sofort starten.

3. Die richtige Strategie für den Spagat zwischen Standardisierung und flexiblem Analysieren

Ein zentral aufgesetztes BI-System bietet die hervorragende Chance, klare und unternehmensweit gültige Definitionen der verwendeten Kennzahlen zu etablieren. Dadurch erfolgt eine Lenkung der Mitarbeiter auf wichtige Ziele und deren aktuellen Erfüllungsgrad. In Summe wird viel Zeit gespart, die zuvor für Mehrfacherstellungen aufgewendet wurde. Innerbetriebliche Debatten über Rabatte, Boni und sonstige Nachlässe, die bei der Ermittlung des Netto-Umsatzes berücksichtigt werden sollen und welche Kosten den Deckungsbeitrag 1 beeinflussen, sind allen bekannt. Mit einem BI-System wird dies zentral geregelt und gilt für alle erzeugten Auswertungen. Gleichzeitig bewegen wir uns in einer dynamischen Arbeitswelt. Nur mit einem flexiblen BI-System kann sich der Anwender bedarfsgerechte Analysen auf Basis klar definierter Kennzahlen und Auswertungsstrukturen selbst erstellen.

4. Moderne Anwendertools für das Self-Service-BI

Auf Basis des analytisch strukturierten DataWarehouses können mit modernen BI-Analysetools Berichte, Grafiken, Analysetabellen und sogar komplette Dashboards erstellt werden. Das besondere daran: Die IT-Abteilung muss lediglich die Daten, Berechtigungen und Analysetools bereitstellen, damit sich die Anwender aus den jeweiligen Fachabteilungen ihre Analysen eigenständig erstellen können. In der Regel sind diese Auswertungen vorgefertigt hinterlegt und können einfach durch den Einsatz von Filtern, den Tausch von Spalten und das Anzeigen von beliebigen Datenausschnitten grafisch angepasst werden. Selbst „ad-hoc“ Analysen sind keine Hürde für den „normalen“ Anwender. Und dazu sind moderne BI-Systeme oft selbsterklärend und mit geringem Einweisungsaufwand handhabbar.

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