Fachbesucher von CeBIT und EuroCIS fürchten Folgen der Digitalisierung
Magdalena Gajewski Blog CeBIT, Messe, Digitalisierung

Messenachlese 2016: Fachbesucher von CeBIT und EuroCIS fürchten Folgen der Digitalisierung

IT am Puls der Zeit: Alljährlich bilden die beiden Leitmessen CeBIT und EuroCIS die wichtigsten Branchentrends ab. Wer sich die Mühe macht, genau hinzuhören, erhält einen greifbaren Eindruck, was mittelständische Unternehmen in Sachen Digitalisierung aktuell bewegt.

Unsere eigens dafür durchgeführten Umfragen unter Fachbesuchern der CeBIT und der EuroCIS haben deutlich gemacht, dass der digitale Wandel in den kommenden Jahren eine der größten Herausforderungen bildet. Für 45 Prozent der befragten Unternehmen rangiert der Einfluss der Digitalisierung auf ihr Geschäftsmodell noch vor der Globalisierung sowie dem Themenkomplex Ressourcenknappheit und Energiewende. Optimismus ist vor allem bei Handelsunternehmen verbreitet: 75 Prozent von ihnen betrachten die Digitalisierung eher als Chance für ihr Geschäftsmodell.
Derweil sieht ein beträchtlicher Anteil der Befragten die Zukunft keineswegs durch eine rosarote Brille. Zu den Hauptsorgen, die den Mittelstand rund um das Thema Digitalisierung plagen, zählen Sicherheitsrisiken, steigende Komplexität und ein beträchtlicher Kostenzuwachs.

Fachbesucher von CeBIT und EuroCIS fürchten Folgen der Digitalisierung

Die nötigen Voraussetzungen schaffen

Was die Erfordernisse und Voraussetzungen der digitalen Transformation angeht, sind bei weitem nicht alle Unternehmen auf demselben Stand. Im Mittelstand herrscht vielerorts großer Nachholbedarf – sei es bei der Optimierung der Workflows und zentraler Funktionen wie Produktion, Vertrieb und Einkauf. Noch differenzierter ergibt sich das Bild im Handel: 47 Prozent der befragten Retailer sehen großen Nachholbedarf bei der Optimierung der Kassenhard- und -software.

Entsprechend der unterschiedlichen individuellen Ausgangslage kommt der passenden Strategie zur Digitalisierung in jedem Unternehmen eine besondere Rolle zu. Unserer Umfrage zufolge setzen lediglich 41 Prozent der Unternehmen bereits eine digitale Strategie um. Ganz anders der Handel: Dort nutzen mehr als zwei Drittel der Befragten mobile Shopping und Multichannel-Strategien. Dringenden Verbesserungsbedarf sehen die Handelsunternehmen allerdings in den Bereichen Kundenservice und der Bereitstellung unterschiedlicher Verkaufskanäle.

„Die Ergebnisse unserer Umfragen machen deutlich: Während das Thema Digitalisierung im Mittelstand weiterhin mit einer Mischung aus Zaghaftigkeit und diffuser Angst begleitet wird, gehen Handelsunternehmen die Herausforderungen der Digitalisierung größtenteils proaktiv an“ kommentiert Godelef Kühl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der godesys AG. „Insofern sind die Ergebnisse für uns ein weiterer Ansporn, unsere agilen ERP-Lösungen für alle Branchen konsequent weiterzuentwickeln.“

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