godesys.at Konfiguration vom 26.04.2017

Anlegen der Konfiguration von godesys.at als Doublette der default-Konfiguration.
Fallweise Anpassung der Konstanten und Fluid-Templates wie benötigt.

Anpassung der RealUrl-Konfiguration
Reste der hartcodierten Multidomainkonfiguration entfernen

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ERP ist Business – nicht Software
Nikola Neig Einsichten ERP, Digitaler Wandel, Digitale Transformation

ERP ist Business – nicht Software

Alle Welt spricht über Digitalisierung. Damit kann man –zugegebenermaßen – spannende Zukunftsszenarien kreieren, doch wie bei vielen Umbrüchen stehen am Anfang nicht selten Aufräumarbeiten an. Immer noch sind Arbeitsabläufe, insbesondere im administrativen Bereich, von Medienbrüchen und monotonen, sich wiederholenden Tätigkeiten bestimmt. Informationen stehen nicht aufbereitet zur Verfügung, Prozessabläufe sind systemisch unterbrochen, manuelle Arbeit ist notwendig. Das Backoffice ist also ein ideales Feld für Digitalisierungsgewinne.

Zudem sorgen wachsende Komplexität in den Geschäftsmodellen und weit verzweigte Wertschöpfungsketten für Stagnation. Das aus einer Vielzahl von manuellen Tätigkeiten bestehende Organisationsmodell antwortet auf Wachstum mit Kostenerhöhung. Die Automatisierung von Geschäftsprozessen wird damit zur zentralen Stellschraube für den Unternehmenserfolg. Egal ob der Auslöser regulatorischer, organisatorischer oder personeller Natur ist – solche Prozessanpassungen sollten schnell und effizient durchgeführt werden können.

Ziel erreicht – und dann?

In vielen ERP Projekten werden die Automatisierungsziele zu Projektbeginn im Pflichtenheft verankert. Die Sicht liegt auf dem definierten Prozess mit dem Ziel, die Ist-Situation zu optimieren. Mit Abschluss des Projektes sind die vereinbarten Geschäftsprozesse implementiert und die Aufgabe wird als erledigt betrachtet. Aber sollte das nicht erst der Beginn einer Erfolgsstory sein?

Das geht auch anders

Prozessmanagement ist keine einmalige Aufgabe mit einem definierten Ende. Für den nachhaltigen Erfolg muss man Geschäftsprozessoptimierung als iterative Aufgabenstellung mit klar zugewiesenen Verantwortlichen verstehen.

Dabei sollten alle wertschöpfenden und administrativen Prozesse stetig beobachtet und nach vorher festgelegten Kriterien bewertet werden. Die dazu erforderliche Erfassung von Aufgaben und Prozess-Schritten muss unternehmensweit, systematisch und nachhaltig erfolgen und setzt ein Verständnis für Prozessmanagement als andauernde Querschnittsfunktion voraus. Prozessmanagement geht nicht ohne die klare Übernahme von Verantwortung durch das Management.

Für ERP-Systeme entsteht daraus eine klare Anforderung. Die implementierte Lösung muss sich dynamisch an die gewollten Prozesse anpassen lassen. ERP muss das geeignete Werkzeug sein, um die Ergebnisse der fortlaufenden Prozessanalyse  in IT-gestützte, medienbruchfreie Systemaktionen umwandeln zu können. Ideal ist hierfür eine Workflow-Engine, die trotz ihres hohen Funktionsumfangs einfach zu bedienen ist. Damit Prozesse auch wirklich vom Management gestaltet werden können. Und dann einfach vom Fachbereich (Analyse/Modellierung) an die IT (Programmierung/Ausführung) übergeben werden können. Spätestens hier erfolgt auch die Berechtigung der einzelnen Workflow-Schritte die sich idealerweise an den im ERP hinterlegten Rollenprofilen orientiert. Welcher Nutzerkreis darf welche Tätigkeiten anstoßen oder freigeben? Welche Funktionen und Prüfungen sollen und können vom ERP-System automatisch vorgenommen werden? Wie werden Abweichungen behandelt?

Einmal eingeführt werden alle Geschäftsprozesse workflow-orientiert abgearbeitet. Dadurch sammelt das ERP-System automatisch die Daten, die für die permanente Kontrolle notwendig sind. Was ist die übliche Durchlaufzeit? Welche Abweichungen treten auf? Wie häufig sind einzelne Produkte, Kunden oder Mitarbeiter für Verzögerungen im Prozess verantwortlich?

So erhält das Management die notwendigen Daten, um aus dem laufenden Betrieb die relevanten Informationen zu sammeln, die für eine erneute Optimierung des Prozesses notwendig sind. Und nach der Änderung beginnt der Regelkreis von neuem.

Einfach starten und bei Bedarf skalieren, statt von Neuem zu beginnen – das sollte Prozessmanagement ermöglichen. Digitalisierung ist selten nur ein Projekt. Egal ob Einsparungen oder ein skalierbares Organisationsmodell das Ziel sind. Die konsequente Digitalisierung von Geschäftsprozessen ermöglicht beides. Und deswegen ist ERP viel mehr als Software, eine gute ERP-Basis ermöglicht in vielen Fällen erst das Business. ERP ist Business.

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